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No-Budget-Licht
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Lichterklärung einer Szene aus „Liebe, Leben, Tod“ mit Christine Buchegger in der Rolle der Sophie.

Spartipps fürs Lichtequipment

Lichtequipment ist einer der größeren Kostenfaktoren im Budget eines Spielfilmes. Aber nicht immer sind es teure, kostenintensive Mittel, die überzeugende Ergebnisse erzielen. Hier ein paar Beispiele, die Sie jederzeit auch im No-Budget-Bereich einsetzen können.

Außen können Sie mit vorhandenem Licht arbeiten (Available Light/Daylight). Die Mittagszeit ist allerdings recht ungünstig. Die Sonne steht direkt über Ihnen, die Bilder werden dadurch recht flach. Besser ist es Morgens oder am Nachmittag zu drehen.

Als Aufhellung können Styroporplatten aus dem Baumarkt dienen. Auf einer Seite kann man die Platten auch mit Alufolie oder goldfarbener Alufolie (Heizungsreflektionsfolien)  beziehen, dann hat man 2 unterschiedliche Reflektionsgrade zur Verfügung.

Wichtig: Richtig ausrichten

Erkennen Sie auf dem Gesicht des Darstellers, wann der Reflektor im richtigen Winkel ist, um das Gesicht aufzuhellen.

Wenn Sie innen drehen, können sie mit Glühlicht arbeiten. Achten Sie auf die richtige Filmauswahl (Tungsten), um nicht unnötig durch Korrekturfilter Licht zu verlieren.

Nitraphot-Lampen

Hier bieten sich die Nitraphot-Lampen an, die in 250 und 500 Watt Größen gängig sind. Sie werden sehr heiß, man darf sie daher nicht berühren und sollte sie im Auge behalten. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Fassungen aus Keramik sind (Baumarkt). Plastikfassungen können bei der Hitzeentwicklung rasch schmelzen!

Sollten Sie mit Effektfolien arbeiten, achten Sie darauf, dass diese nicht direkt mit dem Glaskörper der Nitraphotlampen in Berührung kommen!

Auch Luftballons bieten sich für diffuses Licht an. Die Lichtquelle wird dann in den Ballone montiert oder sie strahlt die Ballone an. Mehr dazu beim Ballonlicht...

Wenn Sie etwa für eine Nahaufnahme ein besonders weiches Licht haben wollen, nehmen Sie einfach eine 250 Watt Birne und hängen Sie in einen japanischen Papierlampion.

Diese preiswerte Lösung wird übrigens auch in 5 Millionen Mark teuren Produktionen hier und da verwendet und liefert erstklassige Ergebnisse!

Zu den preiswerten Mitteln des Lichts gehören selbstverständlich auch die Spiegel.

 

 
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Titel:   No-Budget-Licht
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Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

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