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VorproduktionWenn die lange Phase der Entwicklung und Überarbeitungen des Buches abgeschlossen ist (das kann manchmal Jahre dauern), geht der Film in die nächste Phase, die so genannte Vorproduktion.
Für den Regisseur bedeutet diese Zeit: Letzte Besetzungsarbeiten, Motivbesichtigungen, Besprechungen, aber auch Abnahmen von Kostümen, Ausstattungen, Drehorten. Kurz gesagt, täglich unzählige Fragen beantworten. Die Entscheidungen, auch die Kleinste, sollten genau überlegt sein, denn spätestens am Drehort, wenn der Requisiteur in der Essen-Szene eine Sardinenbüchse auf den Tisch der „hungernden Hafenarbeiter“ dekoriert, obwohl Sie sich viel eher dampfende Pellkartoffeln vorstellen, kommt unweigerlich: “Das war aber so besprochen!“ Um den Überblick nicht zu verlieren...Es gibt unterschiedlichste Systeme, wie man sich die verschiedenen Aspekte jeder Szene, die für die Regieassistenz wichtig sind, notieren kann. Selbstverständlich gibt es auch Programme, die es erlauben die Auszüge am Computer zu erstellen. Doch gerade bei einer so mobilen Tätigkeit wie der Regieassistenz ist es nicht immer erstrebenswert, überall das Notebook mitzuschleppen. Erst recht nicht am Set. So arbeiten sehr viele nach wie vor auf Papier. Und erstaunlicherweise funktioniert das sehr gut. Hier ein typisches Formular, welches für jede einzelne Szene eines Drehbuchs eingerichtet wird. Der Farbcode bedeutet, dass man an dieser Stelle festlegt, mit welchen Buntstiften man sich welche Bereiche im Drehbuch markiert.
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