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Nachvertonung

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Filmmischung

 

Der optimale Ton

Spätestens, wenn die Dreharbeiten abgeschlossen sind, werden zahlreiche Arbeitsschritte notwendig, Ihren Film mit dem optimalen Ton zu versehen. Auch wenn es vielleicht übertrieben klingt: Der Ton ist in diesem Arbeitsschritt beinahe genauso wichtig wie das Bild. Allerdings kann eine sinnvolle Nachvertonung erst beginnen, wenn der Bildschnitt weitgehend abgeschlossen ist.

Werden nämlich während der Nachvertonungsphase noch Änderungen am Bildschnitt vorgenommen, wird der Arbeitsaufwand einfach zu hoch, diese Veränderungen auch entsprechend im Ton nachzuvollziehen. In der Zeitplanung für die Postproduktion wird die Vertonung deshalb stets erst gegen Ende des Bildschnitts vorgesehen.

Für den Ton müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, die auf Qualtität, Wirkung und Vermarktung Ihres Filmes großen Einfluss haben können. Die zum Bild angelegten Tonereignisse werden in der Mischung optimal aufeinander abgestimmt.

 

Testen Sie es an sich selbst...

Ein guter Soundtrack erzählt die Geschichte mit ähnlicher Klarheit und Intensität wie das Bild. Schauen Sie sich einige Minuten einen Spielfilm am Fernseher an. Dann schließen Sie die Augen, oder wenden dem Apparat den Rücken zu und hören genau solange dem Ton zu. Der Ton (wir meinen die Tonebene, nicht einfach simplen Dialog) wird Ihnen genügend Informationen bieten, um der Geschichte, wenn Sie sich wieder umdrehen, weiter zu folgen, ohne etwas verpasst zu haben. Bei vielen Filmen, bei denen die Bildsprache schlecht entwickelt und Autor und Regisseur sich nur auf die Dialoge verlassen haben, wird der umgekehrte Test Ihnen wenig Freude machen. Sie kommen einfach nicht mehr mit...

 

Gestaltungselemente

Daher ist es wichtig, alle Gestaltungselemente des Tons kennen zu lernen und mit ihnen fantasievoll und gleichzeitig effizient umzugehen. Es geht nicht darum, möglichst viele Tonereignisse auf der Tonspur unterzubringen, sondern die richtigen. Bei der Arbeit mit Perfoband spricht man auch vom „Bänder legen“. In der heute fast überall üblichen digitalen Vertonung an Workstations werden verschiedene Tonbereiche auf eigenen "Tracks" (Spuren) angelegt.

Als Quellen für die Vertonung dienen je nach Projekt unterschiedlichste Materialien:

 

Die Auswahl, das Timing und dei Platzierung sollten dann mit der gleichen Präzision erfolgen wie der Zusammenklang unterschiedlicher Stimmen eines Sinfonieorchesters erfolgen.

 

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