Bei der Preisverleihung im Münchner Prinzregententheater herrschten eisige Temperaturen. Allgemein wurde erwartet, dass "Toni Erdmann" ein Hauptkandidat sein werde, so wurde Sandra Hüller als beste Darstellerin und Maren Ade für die Regie prämiert.

 

Weitere Preise gingen an Maria Schrader für "Vor der Morgenröte", Franziska Meletzky für "Vorwärts immer", Marie Noëlle für "Marie Curie" und Nicolette Krebitz für "Wild".

 

Bester Darsteller wurde Jörg Schüttauf für seine Arbeit in "Vorwärts immer". "Willkommen bei den Hartmanns" erhielt etwas überraschend, den Produzentenpreis. Als bester Jugendfilm wurde "Tschick" ausgezeichnet. Bruno Ganz erhielt den Ehrenpreis.

 

Bei den bayerischen Filmpreisen werden oft die "üblichen Verdächtigen" ausgezeichnet, da ist wenig Spielraum für Überraschungen, das war auch in diesem Jahr nicht anders. Dass gleich fünf Regisseurinnen ausgezeichnet wurden, ist immerhin ein Gender-Erfolg in einem doch eher männlich dominierten Berufsfeld.

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