Er war einer der beliebtesten französischen Schauspieler, obwohl er nie zum Beau, zum Helden taugte. Doch gerade das machte ihn besonders. Bekannt wurde er durch Filme wie "Der Mann der Friseuse" und "Ein Elefant irrt sich gewaltig" und trotz seiner großen Bekanntheit blieb er bescheiden und ansprechbar.

 

Er beherrschte die Kunst der minimalen Gesten, den leisen aber umso nachhaltigeren Humor, die subtile in sich gekehrte Tragik. Er konnte wunderbar introvertierte, manchmal verklemmte, manchmal unbeholfen charmante Figuren verkörpern und apielte sich so in die Herzen der Zuschauer.

 

Rochefort war so etwas wie ein Antiheld, war die Nebenfigur als Hauptrolle, war Jemand, der nicht viel mit seinem Ausdruck machte und gerade dadurch überzeugte. Er konnte wunderbar ungeschickt, verklemmt, oder auch galant spielen, kein Wunder, dass Terry Gilliam ihn bei seinem ersten Anlauf, don Quixote zu verfilmen als ebendiesen besetzte.

 

Nun ist er im Alter von 87 Jahren in einem Pariser Krankenhaus gestorben.

 

 

 

Spitzenleistungen aktueller Fotografie zeigt das Festival vom 6. Juni bis zum 16. Oktober in Baden bei Wien

Nach zwei schwierigen Corona-Jahren will das Münchner Filmfest wieder in gewohnter Form begeistern...

Der renommierte Drehbuchautor Tony Grisoni hat bei einem Creative Europe Desk Event über Drehbuchschreiben berichtet.

Bei dem Begriff kommen gleich Kinogefühle in einem auf,- wie kommt man zum klassischen Cinemascope-Look?

Auf dem Münchner Filmfest hat der neue Film von Marcelo Gomes, "Paloma" Weltpremiere