In Berlin wurden die europäischen Filmpreise vergeben, wobei Ruben Östlunds "The Square" seltsamerweise gleich sechs Preise auf sich vereinigte. Der Jahrgang kann nicht wirklich gut gewesen sein, wenn "The Square" so viele Preise erhält, fast wirkt diese Einschätzung ein wenig wie im Film auch thematisierten Blasen in der Kunstszene. Der Film ist solide gemacht, verwebt geschickt soziale Probleme mit einer Handlung rund um einen Kunstkurator, hat aber durchaus auch Schwächen. Aber da hat wohl die Palme in Cannes die Steilvorlage gegeben, der niemand zu widersprechen wagte.

 

Die Preisträger-innen 2017

Bester Spielfilm: "The Square", Regie: Ruben Östlund (Schweden)

 

Beste Regie: Ruben Östlund, "The Square"

 

Bestes Drehbuch: Ruben Östlund, "The Square"

 

Bester Schauspieler: Claes Bang ("The Square")

 

Beste Schauspielerin: Alexandra Borbély ("Körper und Seele")

 

Beste Komödie: "The Square" von Ruben Östlund

 

Bester Dokumentarfilm: "Communion", Regie: Anna Zamecka(Polen)

 

Bester Animationsfilm: "Loving Vincent", Regie: Dorota Kobiela und Hugh Welchman (Polen, Großbritannien)

 

Bester Debütfilm: "Lady Macbeth", Regie: William Oldroyd (Großbritannien)

 

Bester Kurzfilm: "Timecode", Regie: Juanjo Gimenez (Spanien)

 

Ehrenpreis – Europäischer Beitrag zum Weltkino: Julie Delpy

 

Preis für das Lebenswerk: Alexander Sokurow

 

Prix Eurimages – Preis für Cedomir Kolar

 

Publikumspreis: "Vor der Morgenröte", Regie: Maria Schrader (Deutschland/Österreich)

 

 

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