Geändert am: 09. August 2007

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Nina

Regie: Heitor Dhalia, Brasilien 2004

Comiczeichnerin "Nina" kann die Miete nicht bezahlen, wie ein Parasit nistet sie sich bei ihrer Vermieterin ein. Als sich diese der lästigen Mitbewohnerin entledigen möchte, verliert sich Nina in ihren comichaften Gewaltfantasien. Der brasilianische Festivalbeitrag schwankt zwischen dokumentarisch wirkender Momentaufnahme einer Frau am Abgrund und verklärter Sympathie für eine Täterin. Nina wird zum Opfer stigmatisiert, ihrer Darstellerin ist das Wort "verloren" in die begrenzte Mimik gemeißelt. Diesem Selbstmitleid beizuwohnen, ist nicht wirklich aufschlussreich, zumal keinerlei Hintergründe für Ninas desaströses Verhalten ausgespielt werden.

Gesehen von Josa Sesink

Bei bestem Sommerwetter kamen die Filmbranche, Politprominenz und viele Gäste in die Isar-Philharmonie

Nach zwei schwierigen Corona-Jahren will das Münchner Filmfest wieder in gewohnter Form begeistern...

Spitzenleistungen aktueller Fotografie zeigt das Festival vom 6. Juni bis zum 16. Oktober in Baden bei Wien

Film und Musik gehören häufig zusammen,- ganz besonders bei Biopics über legendäre Musiker*Innen

Sie hängen so ein wenig zwischen Animierten und Realfilmen und begeistern mit Fantasie und Tradition...