Pour le meilleur et pour l'oignon! (For the Best and for the Onions!)

 

Pour le meilleur et pour l'oignon!

Daten

 

Pour le meilleur et pour l'oignon! (For the best and for the Onions!)

F, Niger 2008

REGIE: Sani Elhadj Magori
KAMERA: Malam Saguirou, Salissou Rabe
SCHNITT: Francois Pitowa

 

 

Regie: Sani Elhadj Magori

 

Der nigerische Regisseur Sani Elhadj Magori dokumentiert in seinem Film "Pour le meilleur et pour l'oignon" wie wichtig in seinem Heimatdorf Galmi in Niger die Zwiebelernte ist und was sie den Dorfbewohner bedeutet. Sani Elhadj Magori, ein ausgebildeter Agronom, zeigt seinen Onkel Yaro - einen der besagten Zwiebelbauer. Dessen Schicksal hängt von der Ernte der violetten Knolle ab und zudem von den Leuten die, die Preise der Zwiebel auf den Märkten bestimmen und somit auch die Einkommen der Bauern. Diese Knolle stellt ein sehr wichtiges Exportgut auf den Märkten Westafrikas dar. Der Regisseur richtet einen besonderes Augenmerk auf die Situation seiner Cousine, die auf die Hochzeit mit ihrem Verlobten Adamou seit zwei Jahren wartet. Diese konnte bisher nicht nicht statt finden, da die Zwiebelernte nicht genug Geld abwwarf, um die Aussteuer der Braut zu bezahlen. Das Gerede im Dorf hat zugenommen und die Familie des Bräutigams wollte nicht mehr länger warten, dies setzte Yaro zudem unter Druck. Dies drängte ihm zu dem Entschluss die Hochzeit in diesem Jahr statt finden zulassen, egal was die Ernte abwirft. Auch wenn sie sich die dafür notwendigen Mittel leihen müssen und Schulden machen. Problematisch dabei ist, dass er entweder mehr produzieren muss um höhere Preise zu erzielen, nur dies ist nicht möglich, da der Preis der Zwiebeln im Moment sehr rasant nach unten geht. Währendessen haben Salamatou und Adamou nur einen Wunsch, so schnell wie möglich tradionell zu heiraten und in die Stadt zu ziehen. Dort erhoffen sie sich eine bessere Zukunft. Dies ist auch der Wunsch des Vaters und deshalb findet die Hochzeit nach langem hin und her statt. Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, dass Filmemacher in ihre Heimat zurückkehren um uns davon zu erzählen. Sani Elhadj Magori berichtet, dass die Dorfbewohner, obwohl sie nicht viel haben, trotzdem glücklich mit ihrem Leben sind. Er zeigt zwar eine einfache aber funktionierende Dorfstruktur.

 

Gesehen von Miriam Korzin

 

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