Die Unglaublichen

 

Die Unglaublichen

Daten

Die Unglaublichen

USA 2004, 121 Minuten

REGIE: Brad Bird
DREHBUCH: Brad Bird

PRODUZENT: John Walker
SCHNITT: Gergana Voigt
MUSIK: Michael Giacchino

 

Regie: Brad Bird

 

Kinostart: 09. Dezember 2004

 

Liebe Eltern und Kinder, es ist soweit! Das neu angeschaffte Aquarium hat ausgedient. Tütet die Nemos ein und ab damit in die Zoohandlung, denn ab sofort sind die Superhelden wieder zurück im Kinderzimmer. Ein Jahr nach "Findet Nemo" präsentiert Pixar sein nächstes Animationsmeisterwerk "Die Unglaublichen". Bob Parr war einst der Superheld schlechthin: gefeiert von allen und auf jedem Titelblatt, bis er eines Tages jemandem das Leben rettet und dafür verklagt wird. Durch dieses Ereignis fallen alle Superhelden in Ungnade und müssen von da an ein ganz normales Leben führen. Bob arbeitet als Schadensregulierer bei der Versicherungsgesellschaft "Rund um Sorglos", wo er nur ein Schattendasein führt. Doch eines Tages soll sein Leben wieder unglaublich werden. Er bekommt eine geheime Botschaft und das einmalige Angebot, wieder als Superheld zu arbeiten.
Doch leider stellt sich die Sache sehr schnell als Falle heraus. Das ganze war nur ein Trick vom Oberschurken Syndrom, der noch eine alte Rechnung mit Mr. Incredible offen hat.
Zum Glück hat Bob keine gewöhnliche Frau geheiratet und keine gewöhnlichen Kinder. Ehefrau Helen war damals als Elastigirl unterwegs und hat bei den Schurken für Angst und Schrecken gesorgt. Ihre Kinder sind ebenfalls mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gesegnet, die sie bei der Rettung ihres Vaters und dem Kampf gegen Syndrom unter Beweis stellen müssen. Dieser Film ist für jeden, der sich mit Computer-Animation beschäftigt, egal ob beruflich oder privat, ein absolutes Muss. Pixar schafft es, die Messlatte wieder etwas höher zu legen.
"Die Unglaublichen" ist mit 121 Minuten der momentan längste komplett im Computer animierte Film. Die Animation der Figuren wirkt sehr überzeugend, von den Bewegungen über Gesten und Mimik bis hin zum Haarschnitt. In den früheren Pixar Filmen sind zwar bereits Menschen in Aktion getreten, jedoch nicht in diesem Umfang. Der Schritt zum Film, in dem komplett computeranimierte Menschen bzw. Superhelden die Hauptrolle spielen, ist Pixar gelungen. Ebenfalls die Umgebung, in der sich die ganze Geschichte abspielt, ist pixar typisch sehr detailliert gestaltet. Die Szenen, wie das Abendessen in der Berghöhle mit einer riesigen Wand aus Lava im Hintergrund, wirken sehr beeindruckend. Die ganze Geschichte um Bob, alias Mr. Incredible und seine Familie, schafft es voll und ganz zu überzeugen. Es macht wirklich Spaß, den Charakteren Bob als "Ex-Superheldmegastar" seiner Frau Helen, die sich an das normale Leben gewöhnt hat, und den Kindern Flash, dem ungestümen Wirbelwind, der endlich seine Superheldenfähigkeiten unter Beweis stellen will und Violetta, die später lernt, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren, zuzusehen. Der Film strotzt geradezu vor Situationskomik und unerwarteten Momenten. Die Komik bietet - ebenfalls pixar typisch - nicht nur etwas für die kleinen Zuschauer, sondern auch eine bissige Polit-Satire für die etwas Älteren. Was den Actionanteil angeht, können sich die ganz großen, wie James Bond und Co., eine ganz dicke Scheibe bei diesen Helden abschneiden. Kurz gesagt, der Film bietet gelungene Unterhaltung für die ganze Familie und am Ende wünscht man sich insgeheim, auch solch coole Superkräfte zu besitzen.

 

Gesehen von Sebastian Kutz

 

 

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