What the Bleep do we k(now)?

 

Regie: William Arntz, Betsy Chasse, Mark Vicente

 

Zum ersten Mal präsentiert uns das brandneue ‚Cosmic Cine Filmfestival 2011' eine Palette an Dokumentarfilmen, die sich mit den grundlegendsten, spirituellen Fragen unserer Welt befassen. Die Themen betreffen also tatsächlich einen jeden von uns! Umso interessanter ist es, genauer hin zu schauen und sich im Besonderen auf neue Ansichten und Weltverständnisse einzulassen. ‚What the Bleep do we (k)now?' gehört also berechtigter Weise schon jetzt zu den 25 meistgesehenen Dokumentarfilmen aller Zeiten. In diesem US-amerikanischen Film ergänzt sich ein szenisches und ein dokumentarisches Filmkonzept so, dass sich ein besonders unterhaltsames, inhaltlich starkes und gleichzeitig humorvolles Ergebnis zeigt. Die Doku ist so vielseitig in ihrer Darstellungsform, dass alle Altersgruppen hieran ihre Freude haben. An Fachwissen, das den Zuschauern übermittelt wird, mangelt es nicht, denn dies ist ein Film mit vielen klaren Fakten und spielerischer Anschaulichkeit zugleich - Eine Mischung, die man bei einer Filmlänge von 180 Minuten zu schätzen weiss! Inhaltlich hat der Film einen Rundumschlag zum Thema ‚Zeitgeist & Vision' (Kategorie im Programm des C.C.F.) zu bieten. Er behandelt essentielle, spirituelle sowie rein wissenschaftliche Fragen zu allen Bereichen des Seins, wie der Materie, der Gesundheit, der Seele und Psyche, Gesellschaft und des Universums. An Amanda (gespielt von der gehörlosen Oscar-Gewinnerin Marlee Matlin), einer Frau um die 35, wird für die zahlreichen, unglaublichen Dinge, welche von insgesamt 14 Wissenschaftlern und Dozenten aus aller Welt erklärt und aufgedeckt werden, ein anschauliches Beispiel geliefert. Kommentierende Computeranimationen bringen Witz und ein leichteres Verständnis in die schlichten Erläuterungen der Wissenschaftler. Eine der zentralen Fragen lautet für die Fachleute: Was ist Realität und welchen Einfluss haben unsere Gedanken auf die Wirklichkeit? Hierbei spielt die Quantenphysik eine überaus große Rolle, welche von den Wissenschaftlern auch als' Physik der Möglichkeiten' benannt wird. Allein Wassermoleküle sind durch unsere Gedanken veränderbar, stellt sich heraus. Wie groß mag dann erst unsere Schöpferkraft in Bezug auf unser gesamtes Leben sein?! Da alle neuen Erkenntnisse, von denen der Zuschauer im Laufe des Films erfährt, so verblüffend erscheinen, ist es sehr wahrscheinlich, dass er sich nach dieser Filmvorführung noch einmal ernsthaft gedanklich damit befassen wird. Also, ein Film mit Wirkung - hoffen wir es, denn es könnte sich für jeden Einzelnen lohnen! Alle, die also einmal hinter die Kulissen unserer Existenz blicken will und offen für eine schrittweise Bewusstseinserweiterung sind, liegen mit dieser Doku genau richtig. Abschließend kann man sagen, die Aussage des Films lautet: Bewusstsein ist die Basis allen Seins! ...Wo sie Recht haben, haben sie nun mal Recht.

 

Gesehen von Natascha Stevenson

 

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