Wholetrain

 

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Daten

Wholetrain

D 2005

REGIE: Florian Gaag
DREHBUCH: Florian Gaag
KAMERA: Christian Rein
SCHNITT: Kai Schröter
MUSIK: Florian Gaag

DARSTELLER: Mike Adler, Florian Renner, Elyas M'Barek, Jakob Matschenz, Vincenzo Rosso, Naomi Knopf

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Regie: Florian Gaag

 

Filmstart: 05. Oktober

 

Der Film über eine Gruppe junger Sprayer, die in Konkurrenz zu anderen Graffity-Writern in ihrer Stadt stehen und davon träumen, mal einen ganzen Zug überzusprayen, erlaubt Einblicke in die Gesetzmäßigkeiten dieser ganz eigenen Welt. Freud und Leid der Protagonisten sind in erster Linie an das Glück, welches in allen Nuancen aus Sprühdosen kommt, gekoppelt, andere Beziehungen als die zur eigenen Clique werden kaum thematisiert. Eine kurz angedeutete Liebesgeschichte verschwindet irgendwo in der Filmmitte wieder aus dem Fokus und auch andere Variablen, welche eine stärkere Emotionalisierung zulassen würden, bleiben bis auf wenige Ausnahmen außen vor. So bleiben die wichtigsten Bezüge nach Außen ein Bewährungshelfer und ein Polizist, während die Truppe mehr oder weniger gehetzt um ihren ganzen Zug kämpft,- ein Vorhaben für das man mehr als vier sprayende Hände benötigt.  Erst als einer Sprayer, auf der Flucht vor einem Fahrkartenkontrolleur, überfahren wird, tun sich die verfeindeten Gruppen zusammen und sprayen als Hommage an den toten Freund ihren Whole Train. Für die Dreharbeiten musste das Team bis nach Warschau, um einen Zug mit Erlaubnis der Bahnbetreiber besprayen zu dürfen. Eine starke Handkamera, überzeugende Darsteller geführt von einem Regisseur der selbst Sprayer war und eine prickelnde, atmosphärische Vertonung, zusammen mit reichlich Szene-Musik lassen den Film auch ohne perfekte Dramaturgie zu einem eindrucksvollen Manifest der Writer werden. Sehenswert.

 

Gesehen von Mathias Allary

 

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