Candy

 

Eigentlich ist Candy Malerin. Ihr Freund Dan schreibt Gedichte und hofft auf eine Veröffentlichung. Aber dann leben die beiden lieber ihre Liebe und in den Tag hinein. Dabei sind Drogen die treibende Kraft und als auch Heroin ins Spiel kommt geraten die beiden mehr und mehr in die Abhängigkeit. Um an Geld zu kommen, verpfänden sie Sachen oder leihen sich welches von Candys Eltern, die Ungutes ahnen, aber sich nicht trauen, dies anzusprechen. Candy fängt an ihren Körper zu verkaufen und die Schattenseiten Ihres Lebensstils lassen sich nicht länger ignorieren. So verlieren sie sich immer mehr in ihrer Sucht. Candy wird schwanger und verliert das Kind, der Versuch eines Entzuges scheitert. Auch Candys Eltern können Ihre Augen nicht mehr länger verschliessen und Ihre Beziehung gerät in eine Krise. Der Film ist eingeteilt in drei Kapitel: Himmel, Erde und Hölle. So wird erzählt von der Flucht in die Liebe und dem Rausch, über zur Rückkehr der Realität, die für die beiden wegen Ihrer Drogensucht schliesslich zur Hölle wird. Gleich zu Beginn ist man hautnah dabei. Dan beschreibt in poetischen und gefühlvollen Worten ihre absolute Liebe, man erlebt die Hochgefühle mit, wird allerdings auch nicht vom Elend der beiden verschont, welches an gewissen Stellen qualvoll dicht an einen herankommt - darum nichts für empfindliche Nerven. Der Film ist mitreissend, glaubwürdig und sehr empfehlenswert.

 

Gesehen von Evelyn Krull

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