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Darstellung der Welt...Obwohl es in der Filmgeschichte unendlich viele Versuche gegeben hat, die Einstellungsgrößen zu variieren, landen doch so gut wie alle Filme im Wesentlichen immer wieder bei den „klassischen“ Größen. Dies hat sicherlich mit unserer Wahrnehmung, unserem Gesichtskreis, unseren Seherfahrungen zu tun. Denn auch vor der Erfindung der Fotografie oder des Filmes wurden tausende von Jahren in der bildenden Kunst ähnliche Größen bei der Darstellung der Welt und ihrer Lebewesen verwendet. Überhaupt ist es erstaunlich, wie viel wir von der Tableaumalerei vor allem der vergangenen 500 Jahre in Sachen Bildgestaltung lernen können. Größen in Folge...Was aber den Film in dieser Hinsicht von allen anderen Kunstformen unterscheidet, ist die direkte Verbindung verschiedenster Größen in Folge, d. h. im Fluss der erzählten Handlung. Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Größen aufeinander und ihre Wechselwirkungen verstärken die jeder Einstellungsgröße innewohnende Bedeutung. Für die Auflösung einer jeden Szene sollte man sehr genau wissen, welche Wertigkeit die Einstellungsgrößen haben und wie man sie möglichst optimal einsetzt, um die Stimmung, Dramaturgie und Folgerichtigkeit optimal zu treffen. WertigkeitenNatürlich kommt es, was die Aufgabe jeder Einstellung angeht, auf deren Platzierung innerhalb der Szene und natürlich den Bildinhalt an. Dennoch gibt es ein paar grundlegende Aufgaben, die für die verschiedenen Einstellungsgrößen in den meisten Fällen zutreffen. Es sind allgemeingültige Bewertungen, die zwar nicht zwingend, jedoch naheliegend sind.
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