
Nach einer spannenden Woche wurden am Freitagabend die Gewinner*Innen des diesjährigen Festivals ausgezeichnet. Die Jurys hatten es sich nicht leicht gemacht und in den letzten Tagen des Festivals intensiv diskutiert um die besten Filme in den jeweiligen Kategorien und Wettbewerben zu identifizieren. Keine leichte Aufgabe, denn das Programm war stark. Im Gegensatz zu manch anderen Jahren waren diesmal auch wieder deutschsprachige Filme unter den Siegerfilmen.
Das Festival kann auf eine erfolgreiche Ausgabe zurückblicken, über 5000 Besucher haben seit der feierlichen Eröffnung die Filme und Veranstaltungen aufgesucht und wie jedes Jahr bot das Festival viele Gelegenheiten zum Austausch. Dazu hat sicher auch die Lounge-Atmosphäre in Pink im sonst doch eher sterilen HFF Foyer beigetragen. Dass mit Daniel Sponsel nun ein erfahrener Festival-Macher Präsident der HFF München ist, kann da nur von Vorteil sein. Am vorletzten Abend des Festivals fiel der erste Schnee in München, ein perfekter Abschluss für das beliebte Winterfestival.

Die Preise
Best Film im Internationalen Wettbewerb (10.000 Euro)
- CRITICAL CONDITION (Mila Zhluktenko / HFF München)
- Lobende Erwähnungen an COMME DES COWBOYS (Julia Sadowska / PWSFTviT, Polen) sowie BIMO (Oumnia Hanader / La CinéFabrique, Frankreich)
DACH-Wettbewerb (10.000 Euro)
- OUR NAME IS FOREIGNER (Selin Besili / Hochschule Luzern – Design Film Kunst, Schweiz)
- Lobende Erwähnung an MOTHER IS A NATURAL SINNER (Hoda Taheri und Boris Hadžija / dffb, Berlin)

Audience Award (1500,- Euro)
- DEATH'S PEAK (Willy Fair / NFTS, UK)
ARRI Rental Preis (4.000 Euro für Dienstleistungen der ARRI Rental Group) für den besten Dokumentarfilm
- ECHOES BEYOND THE HORIZON (Marienne Louise / LASALLE College of the Arts, Singapur). Lobende Erwähnungen für REZBOTANIK (Pedro Gonçalves Ribeiro / EQZE, Spanien) und für MOM DANCES (Mégane Brügger / ECAL, Schweiz)
Beste Animation (3.000 Euro)
- HUNTING (Lea Favre / ECAL, Schweiz).
- Special Mentions an DEATH'S PEAK (Willy Fair / NFTS, UK) und an LIFE IS LIKE THAT AND NOT OTHERWISE (Lenia Friedrich / KHM Köln)

Preis für das beste Drehbuch (2.000 Euro) im DACH-Wettbewerb
- NIGHT OF PASSAGE (Reza Rasouli / Filmakademie Wien, Österreich)
Student Camera Award (1000,- Euro)
- SKIN ON SKIN (DoP Nico Schrenk / Filmakademie Ludwigsburg)
QMS Award für den besten queeren Kurzfilm (2.000 Euro)
- AMOS, VOGEL (Iñaki S.G. Miranda / SAE Institute México)
- Special Mention an WHOEVER DESERVES IT, WILL BE IMMORTAL (Nay Mendl / EICTV, Kuba)
Wolfgang-Längsfeld-Preis für den originellsten Film (2500,- Euro)
- OUR NAME IS FOREIGNER (Selin Besili / Hochschule Luzern – Design Film Kunst, Schweiz)
ARTE-Kurzfilmpreis (Ankauf der Senderechte)
- ME AND YOU AND SMOKE (Rachel Shiloach / NFTS, UK)
Wir gratulieren allen Preistrräger*Innen ganz herzlich. Interviews mit Festivalteilnehmern, darunter auch mit Preisträger Willy Fair erscheinen wie immer in unserem YouTube Kanal


