MC18 NOV17x2

Open menu

Social Media Icons Shop 55

Das 33. Internationale Festival der Filmhochschulen in München

Der Empfangsraum des Studentenfilmfests im Filmmuseum am St. Jakobsplatz

 

Vom 17. bis 23. November konkurrieren beim diesjährigen Studentenfilmfest in der HFF (Hochschule für Fernsehen und Film) 46 ausgewählte Nachwuchsfilme von 32 Filmschulen weltweit um Preise im Wert von rund 50. 000 Euro. 

Das Internationale Festival der Filmhochschulen München gehört weltweit zu den renommiertesten Festivals für Studentenfilme und zeichnet sich durch eine hohe Qualität der vorgestellten Filme aus. Für einige Absolventen begann mithilfe dieses Festivals eine sehr erfolgreiche Karriere. 

 

Interviews

Das Movie-College hatte dieses Jahr die Möglichkeit zwei Teilnehmer des Studentenfilmfests zu interviewen.

Die beiden jungen Regisseure sprachen sehr offen und ehrlich über ihre Filme, das Filmgeschäft und über ihre eigenen Erfahrungen.

Zunächst haben wir mit Marc Schlegel gesprochen, der als Produktions- und Regieassistent gearbeitet hat und anschließend an der Filmakademie Wien sein Regiestudium erfolgreich beendet hat. 

Für seine schwarze Komödie "Das Begräbnis des Harald Kramer" bekam Marc sogar drei Preise verliehen.

Mit einem ganz speziellen Humor wird die Geschichte des traditionellen Familienvaters erzählt, der durch einen Unfall tot zu seien scheint. Allerdings kann er in  Wirklichkeit alles hören, was um ihn herum geschieht. Doch leider kann er sich nicht rühren und Harald ist gezwungen, Zeug seiner eigenen Beerdigung zu werden.

Marc Schlegel erhielt für seine schwarze Komödie „Das Begräbnis des Harald Kramer“ den Preis im Wert von 3000€ für das Beste Drehbuch. Zudem war er der Gewinner von dem Preis der Besten Produktion und gewinnt damit für 4 Wochen eine komplette Panther Dolly Ausstattung im Wert von 10. 000€. Und auch den Prix Interculturel (5000€) ging an den Absolvent der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

 

 

Manuel Bolaños sprach mit uns über seinen Film "BORRASCA". Der junge Regisseur ist in Cali, Kolumbien geboren. Nach seinem Schulabschluss ist er nach Paris gezogen und machte seinen Bachelorabschluss als Kameramann an der Filmschule: la FÉMIS.

In seinem Film geht es um eine Frau namens Claudia. Der Tod eines geliebten Menschen lässt Claudia wie gelähmt zurück. Sie versucht, mit dem alltäglichen Leben inmitten ihrer Familie und Freunde zurecht zu kommen, aber die hat das Gefühl von ihnen erdrückt zu werden.

Sie rennt davon, möchte allein sein und versucht, sich selbst wieder zu finden.

Diese emotionale Geschichte wirkt sehr authentisch und nimmt den Zuschauer mit. Obwohl es in dem Film kaum einen Dialog gibt, versteht man die Handlung sehr gut. Die Gefühle der Hauptdarstellerin kommen dadurch sogar noch mehr zum Vorschein.

 

 

Neu im Shop

Banner Regie GK 4000

Weitere neue Artikel

Am Rande des Münchner Filmfests hatten wir Gelegenheit, mit Letícia Milano und Johanna Faltinat über Diversität, Inklusion und Antidiskriminierung im Film zu sprechen

Kurzzeitig herrschte Goldgräberstimmung für Serien in Deutschland, doch seit Sommer 23 ist alles anders geworden...

Sie fallen auf, im wirklichen Leben und erst recht bei Film und Fernsehen. Was erzählen rote Haare über die Filmfiguren?

Was steckt hinter den Begriffen,- was macht die Sensor-Bauweise so besonders und wann lohnen sich die Mehrkosten?

Drohnenpiloten müssen sich während der Fussball Europameisterschaft an noch striktere Beschränkungen halten, als sonst. Was muss man beachten?

Eis zu essen ist nicht nur ein kulinarisches und sinnliches Vergnügen, es hat auch jede Menge Kinofilme inhaltlich und emotional bereichert...

Die Blackmagic URSA Cine Immersive soll stereoskopische Aufnahmen für Apples Vision Pro liefern. Ein neuer Anlauf in Sachen 3D...

Wer sein Team mit einem besonderen Dessert überraschen möchte, kann mit einem Walnusskuchen bei Schauspieler*Innen und Team punkten.

Es sind sehr besondere Filme, Reihen und Serien, in denen die Schwerkraft überwunden wird. Und obwohl VFX vieles kann, wird häufig noch real gebaut...

Kaum sind LED Scheinwerfer an den Filmsets dieser Welt etabliert, da irritieren Warnmeldungen über mögliche Gefahren

Promis wie Kevin Costner und Francis F. Coppola haben ihre Ersparnisse in Filme gesteckt. Ist sowas sinnvoll, um seine ersten Filme realisieren zu können?

Es fühlt sich seltsam an, wenn die führenden Verantwortlichen für Sicherheit bei OpenAI, dem Unternehmen von Chat GPT alle kündigen...