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Dreharbeiten für "Felix Krull" Mitte Juni in der Münchner Residenzstraße

 

Die im März nach nur 14 Tagen unterbrochenen, nun wieder aufgenommenen Dreharbeiten zu "Felix Krull" mussten wegen eines positiven Corona Test wieder unterbrochen werden. Überall in Deutschland wird wieder vorsichtig weiter gedreht, viele durch den Lockdown unterbrochene Drehs werden fortgesetzt, neue Projekte zaghaft angedreht.

Eines der größeren Projekte, die Neuverfilmung von Thomas Manns "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" der Münchner Bavaria Film, welches in München und Umgebung gedreht wird, musste nun am 25. Juni, nach der positiven Testung eines Produktionsfahrers auf Corona, gestoppt werden. Für das Team, die Darsteller (darunter Jannis Niewöhner, David Kross und Liv Lisa Fries) und Regisseur Detlef Buck keine einfache Situation, hatte man doch drei Monate lang wegen des Lockdown die Dreharbeiten unterbrochen.

 

Krull Dreh 1 2000

Strenge Auflagen und Maskenpflicht hinter der Kamera

 

Die Tests werden routinemäßig in regelmäßigen Abständen unter dem gesamten Team durchgeführt, als Teil des Sicherheitskonzepts für Dreharbeiten in Zeiten der Corona Krise. Die unmittelbar nach Bekanntwerden eingeleiteten Tests wurden nur bei Darstellern und Team, nicht aber bei den zahlreichen Komparsen durchgeführt. Seltsamerweise wurde der gleiche, zunächst positiv getestete Produktionsfahrer beim zweiten Test negativ getetstet, was auf einen Fehler des Tests hinweisen würde.

Die Dreharbeiten werden mittlerweile wieder fortgesetzt, so schnell wäre das bei anderen Unternehmen niemals möglich, hier nehmen Filmproduktionen, vermutlich wegen der hohen Kosten jedes Drehtages, offenbar eine Sonderstellung ein.

Gerade an Filmsets ist es besonders schwierig, die geforderten Abstände und Sicherheitsmaßnahmen einhalten zu können. Spätestens für alle vor der Kamera, also auch die Komparsen, sind Schutzmasken während der Aufnahme schlicht nicht möglich.

Fotos: Esma Allary

 

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