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Glaubt man dem britischen "Guardian", wurden die Berliner Drehrbeiten gegen alle Corona-Regeln mit einer riesigen Party abgeschlossen. Diese wurde angeblich als "Dreh" einer Partyszene getarnt, allerdings sollen bei der Party, Gästen zufolge, gar keine Kameras, Regieanweisungen, Filmklappen oder Tonausrüstungen am Start gewesen sein.

Schauspieler, Team und Produktion sollen unter dem Vorwand zu drehen, ihre Abschlussparty mit etwa 200 TeilnehmerInnen in einer Halle der Babelsberg-Studios organisiert haben.

 

Sicherheitskonzept umgangen?

Falls dies zutrifft, dann wurden die in Deutschland geltenden strikten Sicherheitsauflagen für Dreharbeiten massiv verletzt. Mehr als 50 Personen durften in Berlin Brandenburg vor dem Lockdown nicht an Indoor-Veranstaltungen teilnehmen. Diese Richtlinien können aber für Dreharbeiten bei vorgelegtem Hygienekonzept außer Kraft gesetzt werden. Alle TeilnehmerInnen erhielten zwar vorab Corona Schnelltests, allerdings wurden auf der Party auch zahlreiche Gäste gesichtet, die keine Schutzmaske trugen. Außerdem ist ja inzwischen über die Verbreitung des Virus bekannt, dass man den Test nach mehreren Tagen wiederholen muss, um wirklich sicher zu sein, Covid 19 nicht in sich zu tragen.

Viele der Gäste seien angeblich als Komparsen eingeladen gewesen. Hauptdarsteller Keanu Reeves und seine Freundin sollen auch unter den Gästen gewesen sein. Während man das reichliche Buffett noch als "Requisite" durchgehen lassen könnte, deuten der ausgeschenkte Alkohol, die Musik und Showanlage doch sehr deutlich auf eine Abschlussparty hin.

Studio Babelsberg argumentierte, dass die Produktion diese "Szene" bewusst an das Ende der Dreharbeiten gesetzt habe, wegen des bestehenden Ansteckungsrisikos bei so vielen Menschen. Ob es sich tatsächlich um einen Dreh gehandelt hat, wird man vermutlich erst am fertigen Film, der im April 2022 erwartet wird, ablesen können. Falls es im fertigen Schnitt keine entsprechenden Partyszenen gibt, dürfte die Antwort klar sein.

 

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