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Ein weiterer #metoo Fall in Hollywood zieht in Los Angeles Kreise. Nachdem mit Harvey Weinstein das Ausnutzen von Macht in der Medienindustrie in das Licht der Öffentlichkeit und der Produzent vor Gericht gebracht wurde, beschäftigen nun neue Vorwürfe die Staatsanwaltschaft der US Filmmetropole.

Autor und Produzent Eric Weinberg, bekannt durch erfolgreiche Fernsehserien wie „Scrubs“, „Californication“, „Graves“ und „Anger Management“.wurde nun wegen Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen auf mindestens fünf Frauen angeklagt. Der 62-Jährige soll die Frauen in den Jahren zwischen 2014 und 2019 missbraucht haben. Die Anklage wurde bereits am 14. Juli erhoben. Die Zahl der Opfer ist weitaus höher, doch fünf von ihnen haben Anklage gegen den Produzenten eingereicht.

Dabei habe er seine Entscheider-Position in der Medienindustrie ausgenutzt um die Frauen unter dem Vorwand, Fotos für deren Karriere machen zu wollen, in sein Haus eingeladen. Dort kam es dann in weit über zwanzig Fällen zu Übergriffen und Vergewaltigungen.

Tragischerweise kam es bereits 2014 zu einer Festnahme des Produzenten wegen Übergriffen die bis zur Jahrtausendwende zurück gehen, doch es kam zu keiner Anklage, wegen fehlender Beweise. Weinberg ist derzeit gegen Hinterlegung einer Millionenschweren Kaution frei, er soll jedoch noch im Oktober 2022 vor dem Haftrichter erscheinen.

Auslöser für die Anklage waren offenbar Gespräche, in denen sich weit über zwanzig Opfer des Filmproduzenten gegenüber der US-Filmfachzeitschrift "The Hollywood Reporter" mit Vorwürfen gegen Weinberg geäußert haben.

Weinberg war fünf Mal für den begehrten Emmy- Fernsehpreis nominiert. In den letzten jahren sind unter anderem der frühere CBS Chef, der Regisseur Luc Besson, der ehemalige Kreativchef von Pixar oder etwa der Schauspieler Bill Cosby wegen ähnlicher Vergehen beschuldigt worden.

 

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