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IBC Amsterdam: Eigentlich wäre die neue XF 405 als kompakte Henkelkamera mit 4 K Auflösung ein ideales Arbeitstier, aber nicht für Jeden. Eigentlich hatten eingeschworene Canon-Fans darauf gehofft, mit der XF 405 einen würdigen Nachfolger der altehrwürdigen XF 305 in die Hände zu bekommen, die Namensgebung lässt das auch erwarten.

 

Während die XF 305 einen deutlich kleineren Sensor und geringere Auflösung mitbringt, liefert Sie aber auf der anderen Seite eine Farbtiefe von 8bit 4:2:2 bei 50Mbps. Damit erfüllt die Kamera die Anforderungen der EBU (European Broadcast Union) an sendefähiges Videomaterial.

 

Dass ausgerechnet die nun angekündigte brandneue XF 405 mit hochaktueller 4K Auflösung nur mit einem dürftigen 8bit 4:2:0 Chroma Subsampling daherkommt, als wäre die Kamera zehn Jahre alt, enttäuscht viele Fans. Damit kann man sie für Fernsehzwecke kaum gebrauchen. Doch auch die vergleichbaren neuen kompakten 4K Kameras von Sony, die PXW-Z90 und HXR-NX80 knicken bei 4K Auflösung ein und liefern ebenfalls nur 4:2:0, beherrschen aber zumindest in HD 10 Bit und 4:2:2.

 

Dabei können sich die sonstigen Eigenschaften der Kamera durchaus sehen lassen: Dual-Pixel AF mit Gesichtserkennung, eine optische 5-Achsen Bildstabilisierung und ein 15x optisches Zoom.

 

Die Frage nach dem Warum steht im Raum, wahrscheinlich wird es wie so oft die Preispolitik des Unternehmens gewesen sein, kleinere Kameras nicht zu nah an die hochpreisigen Spitzenmodelle heran kommen zu lassen.

 

Wer die Fernseh-Option nicht benötigt und eher Corporate,- Reise oder Hochzeitsfilme dreht, kann mit der Kamera durchaus glücklich werden. Man muss sich die neue Kompakte einfach mal anschauen und die inneren Werte etwas näher betrachten. Nur für Fernsehproduktionen ist die Kamera voraussichtlich eher nicht geeignet.

 

Bild: Pressefoto Canon

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