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Eine Reihe von Schwächen aktueller VR Brillen haben mit der Bildauflösung zu tun. Die Varjo VR-1 bietet erstmals Augenähnliche Auflösung. Es ist ein Finnisches Startup, das diese Brille baut und sie ist die erste mit einer ultrahohen Bildauflösung.

 

Weshalb andere Brillenhersteller dies bisher nicht verwirklicht haben, wird klar, wenn man die Kosten (ca. 5-6000,- Euro) der neuen VR1 betrachtet. Der Hersteller verbaut hier teure Displays, wie sie in ihrer hochauflösenden Art bisher nur in hochwertigen Kamerasuchern eingesetzt werden. Man kennt sie also von erstklassigen Fotoapparaten.

 

Die Größe der einzelnen bildgebenden Leuchtdioden ist so gering, dass man sie mit dem Auge nicht mehr als einzelne Elemente erkennen kann. Damit entfällt auch der "Fliegengitter-Effekt". Mit etwa 3000 Pixeln pro Zoll hat die Brille derzeit die höchste Auflösung zu bieten. So hoch, dass es nur wenig Inhalte gibt, die diese auch tatsächlich bedienen. Deshalb kann man die höher Qualität auch noch nicht wirklich häufig nutzen.

 

Die Varjo VR1 überwindet also eine wichtige Schwachstelle der Wiedergabeseite, allerdings ist sie nicht für den Massenmarkt gedacht. Der Hersteller sieht den Haupteinsatz auch eher dort, wo man bei klassischen Videostudios den Referenzmonitor einsetzen würde. Also als hochpreisiges Kontrollgerät für Hersteller von VR Inhalten.

 

(Bild: Pressefoto Varjo)

 

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