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Mehr als drei Jahre nach der Erscheinung der 5D Mark II Ende November 2008 bringt Canon 2012 mit der 5D Mark III deren Nachfolger. Der Nachfolger kommt mit einem Vollformat-CMOS-Sensor und einer Auflösung von effektiv 22,3 Mio. Pixeln, einem 61 Punkte AF und Reihenaufnahmen bis zu 6 B/s. Der Motor des Ganzen bildet ein 14-Bit DIGIC 5+ Prozessor. Der ISO-Bereich geht von 100 bis 25.600 und ist erweiterbar auf ISO 50-102.400. Außerdem sind HDR-Aufnahmen möglich, die direkt in der Kamera erstellt werden.

Was für die DSLR-Filmer aber am Interessantesten ist, sind die Neuerungen im Bereich der Videoaufzeichnung.

 

Codec:
Standardmäßig findet auch hier der h.264 Codec seinen Einsatz, doch bleibt die Wahl zwischen einer Interframe und einer Intraframe-Kompression. Außerdem stehen nun auch im Gegensatz zum Vorgänger mehr Aufnahmemodi zur Verfügung: 1.920 x 1.080 (29,97, 25, 23,976 B/s) 1.280 x 720 (59,94, 50 B/s) 640 x 480 (59,94, 50 B/s) nur Inter-Frame.

 

Ton-Aufzeichung:
Die Tonaufnahme lässt sich nun manuell pegeln und mit Hilfe eines Kopfhörer-Anschlusses auch direkt kontrollieren. Außerdem ist es möglich, an die 3,5mm-Miniklinke ein externes Mikrofon anzuschließen. Aufgezeichnet wird Stereoton mit 48 KHz in linear PCM.

 

Video-Aufzeichnung:
Dank des schnellen DIGIC-5+-Prozessors soll die Bildqualität verbessert worden sein, außerdem gibt es kein Line-Skipping mehr, Bildfehler wie Moiré sollen (so gut wie) verschwunden sein. Zusätzlich wurde das Rauschen und der Rolling-Shutter-Effekt verringert, SMPTE Timecode wird nun unterstützt und über den HDMI-Ausgang wird die volle Auflösung ausgegeben, auch während der Aufnahme. Eine saubere HD-Ausgabe via HDMI ist leider nicht möglich (vielleicht bald möglich via Magic Lantern bei Canon 550D und anderen DSLR).

 

Bei ihrem Erscheinen kostete die Kamera knapp 3500 US Dollar oder im Kit mit dem EF 24mm - 105mm F/4L IS USM für knapp 4300 US Dollar.

 

Bild: Pressefoto Canon (Foto zeigt den Nachfolger, die D5 Mark IV)

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