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Berlinale 2018

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Die internationale Jury der diesjährigen 68. Berlinale wird geleitet vom deutschen Regisseur Tom Tykwer. Mit ihm entscheiden die Schauspielerin Cécile de France, der spanische Filmarchiv-Leiter Chema Prado, die Produzentin Adele Romanski, der Komponist Ryuichi Sakamoto und die Filmkritikerin Stephanie Zacharek über die Vergabe des Goldenden und einer Reihe Silberner Bären, unter anderem für die Beste Regie, den / die beste Darsteller/in und das beste Drehbuch.

 

Eröffnung

Eröffnet wird das größte deutsche Filmfestival am 15. Februar mit einem Animationsfilm von Wes Anderson, der bereits drei Filme im Berlinale Wettbewerb präsentierte. „Isle of Dogs - Ataris Reise“ erzählt dabei eine Geschichte im Japan der nahen Zukunft, wo ein kleiner Junge nach seinem Hund sucht, der mitsamt aller anderen Hunde der Stadt auf eine Mülldeponie verbannt wurde. Dem Trailer nach kann man wohl wieder ein schräges Spektakel im Wes-Anderson-Stil erwarten.

 

Filme und Sektionen

Im internationalen Wettbewerb laufen rund 24 Filme wovon 19 um den goldenen Bären konkurrieren. Darunter sind neben dem Eröffnungsfilm auch „Transit“ von Christian Petzold, „Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot“ von Gus Van Sant, „In Zeiten des Teufels“ von Lav Diaz und „3 Tage in Quiberon“ von Emily Atef. Außer Konkurrenz laufen zudem noch „Unsane“ von Steven Soderbergh, welcher den Kinofilm allein mit einem Smartphone gedreht hat, der Dokumentarfilm „Eldorado“ von Markus Imhoof“ sowie „7 Days in Entebbe“ von dem brasilianischen Regisseur José Padilha.

Andere Sektionen sind wie in jedem Jahr die Bereiche "Berlinale Special", "Panorama" für Independent und Arthouse Filme, "Berlinale Shorts" für Kurzfilme, der Bereich "Generation" für das junge Publikum, Neuentdeckungen im Bereich "Perspektive Deutsches Kino" und experimentelle und riskantere Filme im "Internationalen Forum des jungen Films". Weitere Filme laufen in den Reihen „Retrospektive“ mit dem diesjährigen Fokus auf das Weimarer Kino, „Kulinarisches Kino“ mit den Themen Essen, Genuss und Umwelt, sowie „Hommage“, welche Filme des Preisträgers des goldenen Ehrenbärs zeigt.

 

 

Hommage

Der goldene Ehrenbär geht in diesem Jahr an den Schauspieler Willem Dafoe für sein Lebenswerk. Der Film- und Theaterschauspieler hat in mehr als 100 Produktionen mitgewirkt, wobei er eine große schauspielerische Bandbreite zeigte - von der Darstellung des Bösewichts (wie z.B. in den Spider-Man-Verfilmungen, 2002-2007) bis hin zur Rolle des Jesus von Nazareth (Die letzte Versuchung Christi, 1988).

 

Nachwuchs

Jedes Jahr bietet die Berlinale 250 Nachwuchstalenten die Möglichkeit Profis aus der internationalen Filmbranche zu treffen und interessante Veranstaltungen und Programme zu besuchen. Einige dieser Veranstaltungen sind öffentlich, sodass auch interessiertes Berlinale-Publikum daran teilnehmen kann. Karten hierfür kann man regulär wie Kinokarten kaufen, alle Angebote sind dabei in Laufnähe des Potsdamer Platz. Der Themenschwerpunkt heißt in diesem Jahr „Secrets“. Im Fokus sollen damit die versteckten Botschaften in filmischen Geschichten und Bildern sowie die oft unbekannten Wege zum Erfolg stehen. Auch die Audi Berlinale Lounge bietet dieses Jahr wieder ein interessantes Programm, der Eintritt hierfür ist frei. Ebenfalls kostenlos sind die Filmscreenings der Sektion „Forum expanded“, welche im Kino Arsenal und in der Akademie der Künste gezeigt werden.

 

 

Business Affairs

Auf dem alljährlichen Europäischen Filmmarkt kann man sich zudem bei über 500 Ausstellern zum Branchentreff der internationalen Filmindustrie verabreden. Hier informiert sich jeder, vom Produzenten, über Ein- und Verkäufer, Verleiher bis zu Vertretern von TV, Entertainment und Neuen Medien. Der Markt befindet sich im Martin-Gropius-Bau und endet zwei Tage vor dem Ende der Berlinale.

 

Preisverleihung

Die Preisverleihung der Berlinale fand am 24.02.18 statt. 

 

Hier unser Bericht von der Berlinale 2018

 

Hier ein Bericht über #MeToo auf der Berlinale

 

Hier unser Berlinale-Blog 2018

 

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