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Auf seiner Entwickler-Konferenz in Peking hat der chinesische Hersteller seine erste Stand-Alone VR Brille (HMD) vorgestellt. Zu den Schwachpunkten von VR gehört sicherlich die zumeist notwendige Verkabelung mit einem schnellen Host-Rechner, der insbesondere für Games die notwendigen Bildberechnungen vornimmt und die Positionsinformationen von im Raum aufgestellten Positionssensoren verarbeitet.

 

Nun also stellt HTC seine erste "Stand Alone" VR Brille vor, die dank eines Qualcomm Snapdragon 835 Prozessors alle Berechnungen selbst vornehmen kann und keinen Host-Computer mehr benötigt. Noch sind keine Pressefotos von der Brille verfügbar, sämtliche Bilder auf der Webseite von HTC zeigen die Brille lediglich als bläulich transparente Andeutung, wodurch sie visuell leicht und luftig erscheint, aber das ist lediglich die werbliche Aufbereitung der Fotos. Auf die tatsächlichen physikalischen Werte wie Gewicht und Größe darf man gespannt sein.

 

Und auch Positionssensoren, welche den Raum erfassen, damit die Zuschauer/Spieler nicht gegen Wände oder Gegenstände rennen und mit denen ihre Bewegungen in die Spieldarstellungs einberechnet werden, sind nicht mehr nötig. Die Brille selbst erfasst die Position und den Raum selbsttätig (6-degree-of-freedom = 6DoF) und dies auch in engen Räumen, laut Hersteller sogar in Eisenbahnen oder Flugzeugen.

 

Für eine hochwertige Bilddarstellung sorgt ein hochauflösender AMOLED Bildschirm. Darüber, wann die Focus lieferbar sein wird und zu welchem Preis, hält sich der Hersteller noch bedeckt. Das ist verständlich, schließlich haben auch andere Hersteller wie Oculus Stand Alone Brillen angekündigt und deren Preisgestaltung wird sicherlich genau beobachtet.

 

Grafik: Das Logo ist eingetragenes Warenzeichen der HTC

 

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