MC18 NOV17x2

Social Media Icons Shop 55

VivePro2

 

Neue VR Brillen sind selten geworden, die VIVE Pro 2 ist da eine Ausnahme, steht sie auf der Siegertreppe? Während sich noch vor ein paar Jahren die Hersteller mit Neuentwicklungen überschlagen haben, kommen Virtual Reality Brillen inzwischen eher in homöopathischen Dosen. Die neue VIVE Pro 2 ist äußerlich gegenüber dem Vorgängermodell von 2018 unverändert, es sind die inneren Werte, die sie zu einer der interessantesten VR-Brillen 2021 machen.

Es gibt nur wenige, deutlich teurere VR Brillen, die besser sind, keine davon zielt auf den Consumer Markt. Die VIVE ist in diesem Segment recht teuer, mindestens 800,- Euro muss man für die Grundausstattung ausgeben, für diverses Zubehör müssen, vor allem Gamer noch zusätzlich in die Tasche greifen, da sind schnell 600,- Euro zusätzlich fällig.

Die Auflösung ist mit 5 K und einer Bildwechselfrequnz von 120 Hz und geringer Nachleuchtdauer hervorragend für eine VR Brille. Mit 2,448 mal 2,448 Pixeln für jedes Auge wird die Auflösung des Vorgängers (1,440 X 1,600 Pixel) deutlich getoppt. Damit verschwindet der Fliegengitter-Effekt nahezu vollständig. Der 120 Grad Blickwinkel ist ebenfalls von Vorteil für ein möglichst realistisches Erlebnis.

Die Brille ist kabelgebunden und zielt vornehmlich auf Gamer. Am anderen Ende des Kabels sollte sich deshalb ein leistungsstarker Rechner mit ebenso schneller Grafikkarte befinden. Als Mindestanforderung werden Intel Core i5-4590 oder AMD Ryzen 1500 genannt. Der Setup der Brille ist nicht ganz einfach, aber man wird mit einer hervorragenden Bildqualität belohnt.

Gamer bedauern sicherlich, dass der Brille keine neuen Controller spendiert wurden, sie sind die gleichen die 2016 herauskamen. Auch der Ton kommt nach wie vor von den integrierten Kopfhörern, das kann einem durchaus nach einer Weile warme Ohren verpassen, das Display wird schließlich auch recht warm. Da gibt es kei der Konkurrenz schlauere Lösungen. Man kann die Kopfhörer aber auch abschrauben und kann leichtere Funkkopfhörer verwenden, die vom Computer aus den Ton empfangen oder den Ton von der USB-C Buchse der Brille beziehen.

Gamer werden, wenn sie den hohen Kaufpreis aufbringen, an der Brille ihre Freude haben, die Bildqualität ist hervorragend. Auch für die Industrie (Prototypes, Simulationen etc.) ist die Brille sicherlich sehr interessant. Reine VR Filmfans wählen vermutlich eher eine leichte, komfortable und hochauflösende Brille, die ohne Kabelverbindung arbeitet.

 

Bild: Pressefoto HTC VIVE

 

Weitere neue Artikel

Mees Peijnenburg hat mit seinem Film "A Family" ein Trennungsdrama aus zwei höchst unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Ein Interview.

Carice van Houten und Pieter Embrechts spielten die Eltern der beiden Kinder in "A Family". Im Interview spricht Pieter Embrechts über seine Arbeit in dem Film

Im Interview spricht die Regisseurin, Autorin und Produzentin über "Ghost School", der auf der Berlinale in der Sektion Generation Kplus gezeigt wurde.

Viele Dokumentationen erzählen von Filmen, die nie oder in anderer Form als gedacht, das Licht der Leinwand erblickten.

Hollywood sieht sich derzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert - und steckt in einer seiner größten Krisen.

Das ging schnell, wie kam es dazu, dass das Publikum KI generierte Filme nicht mehr so interessant findet?

Sie ist die Trophäe, die keiner haben will, der Anti-Oscar, der für die schlechtesten Filme vergeben wird: Die Goldene Himbeere.

Sie kommen daher im Deckmäntelchen des Dokumentarischen, sind aber schlichte Werbefilme für ihre Protagonisten

Früchte sind nicht nur ein beliebter Lieferant für Vitamine, sondern auch für Filmtitel. Wir haben zugebissen...

Warum die kleinen Plastiksteinchen aus Skandinavien so viele Stop-Motion Filme hervorgebracht haben...

Wie man vor CGI und Computeranimationen mit Modelltricks und Einzelbildern Fantasiewelten erschuf

Historische Verbrechen und deren Aufklärung sind zentraler Plot in einigen spannenden Kinofilmen und Serien