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So cool nannte sich das Festival nicht immer, angefangen hat es als "Internationales Festival der Filmhochschulen München" und wurde 1981 vom damaligen Professor für Film und Fernsehspiel der HFF, Wolfgang Längsfeld ins Leben gerufen. Damals besaß die HFF lediglich einen überschubaren Filmsaal in der Kaulbachstraße.

 

Doch die unverkrampfte, herzliche Art mit der das Festival internationale Gäste zusammenführte und zugleich bayerische Gastfreundschaft pflegte, sorgte rasch dafür dass das Festival international immer größere Beachtung erfuhr. Die frühe Unterstützung auch durch die Medienindustrie am Standort ermöglichte zudem attraktive Preise.

 

Nachwuchs mit Strahlkraft

 

Im Laufe der Jahre haben viele, später berühmte Regisseur-e-innen hier ihre ersten Arbeiten gezeigt. Darunter beispielsweise Lars von Trier, Maren Ade, Thomas Vinterberg, Nick Park, Caroline Link, Jan Svěrák und Florian Gallenberger. Stets waren das Interesse für die anderen Hochschulfilme und der Respekt voreinander groß.

 

Ein einziges Mal, während des Jugoslavien-Krieges kam es bei der Eröffnungsveranstaltung zu einem Eklat. Ein Beitrag eines Studierenden zeigte eine der damaligen Kriegsparteien weitgehend sinnfrei und mit pathetischer Musik untermalt bei und zwischen Kriegshandlungen. Der im Saal anwesende Volker Schlöndorf empörte sich darüber, dass ein solcher Film ausgewählt worden sei und sogar bei der Eröffnung liefe. Er hatte Recht, und der damalige Festivalleiter Wolfgang Längsfeld rang um Worte, die Situation zu befrieden. So landete der Balkankrieg mitten im voll besetzten Münchner Arri Kino.

 

 

Früher ein reines Event der HFF, ist das Festival längst über sich selbst hinausgewachsen. Nachdem es irgendwie Bestandteil der Müncher Filmwochen GmbH wurde, jener Firma, die auch das Münchner Filmfest organisiert, wurde es professioneller und auch finanziell besser ausgestattet. Das neue Gebäude der HFF machte es möglich, die Festivalaktivitäten an einen einzigen zentralen Ort zu konzentrieren, ein großer Pluspunkt.

 

Die zumeist kurzen Filme werden zu einzelnen Programmen kombiniert und so kann man mit einem einzigen Ticket gleich ein breites Spektrum an internationalen NAchwuchstalenten kennen lernen.

 

Man experimentierte auch mit dem Datum und legte das Studentenfilmfestival sogar mal mit dem großen Münchner Filmfest zusammen. Diese Terminentscheidung wirkte sich allerdings nachteilig auf die Zuschauerzahlen aus, kein Wunder, schließlich sind schon die vielen Reihen und Spielplätze des Münchner Filmfests allein eine große Herausforderung.

 

So wanderte der Termin wieder zurück in den Winter, genauer den November und garantiert damit eine höhere Publikumsaufmerksamkeit.

 

Seit 2011 leitet Diana Iljine das Festival.

 

 

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