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DJI Osmo Action 5 4000

Bild: Pressefoto DJI

 

DJI bringt mit seiner neuen Action Kamera eine Reihe von cinematischen Fähigkeiten ins Spiel. Es gab mal eine Zeit, da gab es in Sachen Action-Kameras mit GoPro nur einen Platzhirschen am Markt. Doch inzwischen tummeln sich viele Anbieter in diesem Markt und diese Konkurrenzsituation treibt auch die Qualitätssteigerungen voran.

Mit seiner Osmo Action 5 Pro liefert DJI eine ganze Reihe von Verbesserungen, welche der Bildqualität bei Action-Aufnahmen zugute kommen. Da muss man an erster Stelle den Dynamikumfang nennen, der bei dieser Kamera ganze 13,5 Blendenstufen beträgt. Gerade im Action-Umfeld, wo man etwa bei Mountain-Bike Touren oft sehr fordernde Lichtverhältnisse antrifft, ist das ein wichtiger Punkt. Und auch die Akkulaufzeit ist mit vier Stunden sehr ordentlich. 

Die Kamera besitzt einen 1/1,3" CMOS 4 nm Sensor und kann 4K-Videos mit 60 Bildern / Sekunde in 10-Bit D-Log M sowie Hybrid Log Gamma HLG aufnehmen. Der Sensor kann natürlich auf Grund seiner Größe nicht die Lichtempfindlichkeit von Vollformat Sensoren haben, trotzdem besitzt die Kamera einen "Super-Nacht-Modus". Dieser nutzt die KI, um Bildrauschen zu reduzieren und wichtige Details in den Schatten sauber zu erfassen. Das geht, wie vergleichbare Systeme anderer Hersteller, sicher auf Kosten der Details, kann aber in Extremsituationen sehr hilfreich sein.

Der eingebaute 47 GB Onboard-Speicher sollte für ausgedehnte Drehs reichen, eine High-Speed-Datenübertragung mit bis zu 80 MB/s über WiFi 6.0 und USB 3.0, Live-Streaming über WLAN sowie Timecode runden die Ausstattung ab.

Gegen die bei Action Aufnahmen häufig auftretenden Probleme setzt die Kamera automatisches "Subject Centering" sowie Tracking ein, welches über einen KI Algorithmus die Position einer Person analysiert und die Bildkadrage so anpasst, dass die Person stets in der Mitte jeder Aufnahme ist. 

Gemeinsam mit der "Rock Steady 3.0 Image Stabilization" und "360° Horizon Steady", werden Erschütterungen etc. eliminiert sodass angeblich kein Gimbal zur Stabilisierung mehr nötig ist.

Für die Bildkontrolle besitzt die Kamera zwei OLED-Touchscreens, mit bis zu 1000 Nits Helligkeit, die aus gehärtetem Glas gefertigt sind. 

In der Standardversion kostet die Kamera 349,- US-Dollar darin enthalten die Extreme Battery Plus, ein Schutzrahmen, eine Adapterhalterung, Montagebasen, eine Abdeckung für das Objektiv sowie alle Kabel.  Es gibt aber auch ein rund 100 € teureres Pro Adventure Combo Set mit erweitertem Zubehör.

 

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