Wien

  • #KlappeAuf

    Moma Untergrund 500Österreichische Filmemacher versuchen durch kurze Filme Zuschauer zu sensibilisieren, nicht auf Fake News und Desorientierung reinzufallen

  • Eva Sangiorgi Viennale-Direktorin

    Nach dem überraschenden Tod des früheren Viennale-Leiters Hans Hurch hat nun die gebürtige Italienerin Eva Sangiorgi die Leitung übernommen

  • Festivals

     

    Jedes Produkt hat seine Messe

    Jeder Industriezweig veranstaltet Messen, auf denen seine Innovationen vorgestellt, die Marken gepflegt, die  Newcomer vorgestellt werden. Ob es Traktoren, Bücher, Bädereinrichtungen oder Zuchttiere sind, ohne Ausstellung fehlt der Vergleich mit der Konkurrenz. In der Filmbranche sind es die Filmfestivals, die je nach Ausrichtung, eher dem kommerziellen oder dem unabhängigen Film, oder auch beiden zugetan sind. Jedes Land der Welt hat seine eigenen Festivals, doch nur wenige Länder besitzen so genannte A-Festivals.

     

     

    Der Festival-Basar

    Für viele Filme sind Filmfestivals die Startpositionen, von denen aus die Kinoauswertung erst möglich ist, für andere sind sie lediglich willkommene Werbeplattformen für den kurz darauf feststehenden Kinostart und für wieder Andere sind es vielleicht die einzigen öffentlichen Vorführungen in Kinosälen, die einzige Chance für ihre Macher, direkt mit dem Publikum in Kontakt zu treten.

     

    Die großen Festivals konkurrieren hinter den Kulissen oft miteinander, umwerben Produktionsfirmen, Verleiher, Regisseure sie mögen das aktuelle Werk doch bei ihnen uraufführen. Marketingaspekte, Zeitpunkt der Fertigstellung, aber auch die Treue zu Festival-Veranstaltern, die vielleicht schon die Erstlinge der Regisseure aufgeführt haben stehen meist im Mittelpunkt der endgültigen Entscheidungen. Oft werden Zusagen gemacht zu Filmen, die sich noch in der Postproduktion befinden, manche werden wider erwarten nicht fertig, dann werden Titel wieder zurückgezogen. Immer wieder drückt auch die Filmindustrie Titel in so manches Festival hinein, dann kann auch schon mal ein drittklassiger Musketier-Streifen das A-Festival eröffnen.

     

    Hofer Filmtage

     

    Kleine Festivals sind auch spannend

    Die großen Glamour-Festivals sind für die Profis wichtig und unverzichtbar, doch daneben gibt es viele kleinere Festivals, mit einem gänzlich anderen Focus, die oftmals viel interessanter, innovativer und was die Gespräche und Kontakte angeht, ergiebiger sind. Denn selbstverständlich sind die Festivals nicht nur Leistungsshows des aktuellen Filmschaffens, sondern immer auch Treffpunkte, Kollegen und potentielle Geschäftspartner zu treffen, sich auszutauschen und neue Vorhaben zu schmieden. Und für Newcomer ohne eigenen Film, die ihren Weg noch finden müssen, eröffnen Filmfestivals erste Kontakte zur Filmbranche.

     

    Festival Valencia

     

    Informationen, Tipps, Berichte, Kommentare...

     

    Für alle, die einen Film fertiggestellt haben und diesen öffentlich aufführen wollen, ganz gleich ob Erstlinge oder erfahrene Filmemacher bieten wir an dieser Stelle nationale und internationale Adressen, Links und Informationen zu Anmeldefristen. Tipps für Anmeldung, Konfektionierung und Versand erleichtern darüber hinaus den Einstieg in ihren persönlichen Festival-Kreislauf.

     

    Das Movie-College ist darüber hinaus auf  vielen Festivals präsent. Wir legen unser Augenmerk auf einige wichtige, regelmäßige Events im Verlauf eines Jahres. Berichte von den Festivals, Filmbesprechungen, Rahmenveranstaltungen und die Preisträger von Wettbewerben stehen im Vordergrund.

     

     

    Die nächsten Festivaltermine

    Wer selbst Festivals besuchen oder eigene Filme einreichen möchte, dem sei der folgende Terminkalender wichtiger Filmfestivals empfohlen. Unter den Links gibt es weitere Informationen zu den Festivals.

     

     

    Hier finden Sie weitere Informationen zu Festivals:

    Einreichfristen zu Wettbewerben und Filmfestivals

     

     

     

  • Filmakademie Österreich

    Filmakademie Österreich

     

    Die Filmakademie wurde 1952 in Wien gegründet und ist das Institut für Film und Fernsehen der staatlichen Universität für Musik und darstellende Kunst. 

    In Österreich ist sie die einzige universitäre Ausbildungsstätte im Bereich Film. 

     

    Studium: 

    Die Filmakademie bietet für ihre Studenten folgende Studiengänge an:

     - Regie

     - Drehbuch 

    - Bildtechnik und Kamera 

    - Schnitt 

    - Produktion 

     

    Die Studiengänge können alle mit einem Bachelor Abschluss nach drei Jahren beendet, oder aber mit einem anschließenden Master erweitert werden.

    Einen zwingenden Masterabschluss erfordert allerdings nur der Studiengang: Digital Art-Compositing. 

    In dem zweijährigen Grundstudium wird eine alle Studienrichtungen umfassende, gemeinsame Ausbildung absolviert. Nach zwei Jahren Grundstudium erfolgt dann die Spezialisierung in dem Fach, für das der Student an der Filmakademie aufgenommen wurde. 

     

    Bewerbung: 

    Man benötigt kein Abitur um an der Filmakademie Wien zu studieren. Über die Zulassung zum Studium entscheidet allein das Bestehen der jährlich stattfindenden Aufnahmeprüfung. Zunächst werden zu jedem Studiengang individuelle Aufgaben online auf der Homepage (http://www.mdw.ac.at) gestellt, die bearbeitet werden müssen und anschließend an die Akademie pünktlich zum Einsendeschluss geschickt werden sollen. Falls die Bearbeitung der Aufgaben den Anforderungen der Filmakademie entspricht wird man zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Hier wird die Eignung für die angestrebte Studienrichtung festgestellt. Es werden pro Jahr ca. 15-20 Studierende zum Studium zugelassen. Nach bestandener Aufnahmeprüfung kann das Studium Anfang Oktober beginnen. 

     

    Auswahl bekannter Absolventen: 

    - Antonio Svoboda 

    - Alexander Hahn 

    - Kathrin Resetarits 

    - Barbara Albert 

    - Andreas Gruber

     

    Lehrende:

    In der Filmakademie Wien haben die Studenten zudem die Möglichkeit von sehr bekannten und erfahrenen Professoren zu lernen. Beispielsweise unterrichten Prof. Wolfgang Thaler, Prof. Michael Haneke und Prof. Götz Spielmann in Wien.

     

    Kontakt:

    Filmakademie Wien
    Institut für Film und Fernsehen 
    Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
    Metternichgasse 12
    1030 Wien
    Tel.: +43 1 711 55 – 2902

    www.mdw.ac.at/filmakademie/

     

    Ein Bericht von Luis Schubert und Amelie Hackauf

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