Filmindustrie

  • Nach dem Auflösungswahn setzt sich die Erkenntnis durch, dass der Wiedergabekontrast spürbarere Verbesserungen bringt

  • Die wenigsten Besucher der Gamescom in Köln wissen,wie sehr Games mit dem Kino verbandelt sind.

  • Förderprogramme

    Auf europäischer Ebene gibt es unter dem Namen MEDIA oder, wie es seit 2014 heißt, "Creative Europe" eine Vielzahl von Förderprogrammen zur Stärkung der europäischen Film- und Medienindustrie. Diese setzen in vielen wichtigen Bereichen an. Ausbildung, Weiterbildung, Vernetzung von Firmen, Förderung von Vertriebsaktivitäten, Förderung von Kinos, Aktivitäten auf internationalen Filmmärkten sind nur ein paar Beispiele.

     

    Damit man direkte Ansprechpartner findet, um mehr über die vielfältigen Programme zu erfahren und die nicht immer ganz einfachen Richtlinien und Antragsunterlagen begreifen zu können, gibt es die MEDIA-Antennen. Dies sind Büros von MEDIA, die man in den wichtigsten Filmmetropolen, oft auch mit Unterstützung der jeweiligen Länderförderung (z. B. FFF Bayern oder Filmstiftung NRW), finden kann. Die kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Büros tragen entscheidend dazu bei, dass die Förderprogramme auch von deutschen Produktionsfirmen und nicht nur von französischen und englischen Firmen (höchster Anteil) in Anspruch genommen werden.

     

    Für die Produzenten wichtige Förderhilfen sind etwa: Darlehen für die Entwicklung von neuen Spiel- oder Dokumentarfilmprojekten (Development) oder etwa Zuschüsse zur Übersetzung und Untertitelung sowie Hilfe bei der Präsentation von Projekten oder fertigen Filmen auf internationalen Filmmärkten wie Berlin, Cannes, Mailand, Hongkong oder Los Angeles.

     

    In regelmäßigen Abständen werden die MEDIA-Förderprogramme überarbeitet und in mühevollen Abstimmungsprozessen der europäischen Gremien verabschiedet. Deshalb ist es wichtig, sich über den jeweils aktuellen Stand der Programme zu informieren.

     

    Aus- und Fortbildung

    für Filmprofessionals in Management (Produktion), Neue Technologien und Multimedia, Techniken des Drehbuchschreibens.

     

    Entwicklung

    Förderung von europäischen Spiel- und Fernseh-, Dokumentar-, Animationsfilmen und Serien, aber auch Multimedia-Produktionen; außerdem Firmen- und Paketförderung.

     

    Verleih und Vertrieb

    von europäischen Filmen im Kino, im Fernsehen, auf Video- und Multimediaträgern.

    Unterstützung von Kino- und Filmfestivals mit vorwiegend europäischem Programm und von Organisationen, die Promotionsmaßnahmen für europäische Filme und Werke durchführen.

     

    Management (Entwicklung, Finanzierung, Marketing, Rechte etc.)

    ACE, EAVE, MAGICA, European Master in Multimedia and Audivisual Business Administration MEDIA BUSINESS SCHOOL, Television Business School, Film Business School, Interactive Media Business School, MEGA, Nipkow-Programm, Cartoon Masters, Strategics, Film Student Placement Program, Packaging for Distribution, Eurodoc, European Media School, Financer et vendre un film en Europe, VERTICALStrategics

     

    Neue Technologien & Multimedia

    ARCHIMEDIA, DMA4, EDA, ITHAC, Multimedia Labs, TRAM, EFA-Masterclass, Journeyman Project

     

    Techniken des Drehbuchschreibens

    ARISTA, Ateliers Equinoxe, Euroscript, Moonstone International Filmmaker and Screenwriter Labs, North by Northwest, PILOTS,

    SAGAs (Writing Interactive Fiction), Screenwriting Academy, SOURCES 2

     

    Adressen der MEDIA-Antennen

    MEDIA DESK Deutschland

    Christiane Siemen
    Friedensallee 14-16
    22765 Hamburg
    Tel.: (040) 390 65 85
    Fax: (040) 390 86 32
    E-Mail: Info@mediadesk.de

     

    MEDIA Antenne München

    Ingeborg Degener (Geschäftsführung, Beratung)
    Ewa Szurogajlo (Beratung )
    Sonnenstr. 21.
    D-80331 München

    Tel. (0)89 / 54 46 03-30
    Fax (0)89 / 54 46 03-40
    E-Mail: info@mediaantennemuenchen.de

     

    MEDIA Antenne Düsseldorf

    Heike Meyer-Döring
    Kaistraße 14
    D-40221 Düsseldorf

    Tel.: (0221) 930 50 14
    Fax: (0221) 930 50 5
    E-Mail: media@filmstiftung.de

     

    MEDIA Antenne Brandenburg

    Susanne Schmitt,
    Uta Eberhardt
    August-Bebel-Straße 26-53
    14482 Potsdam

    Tel.: (0331) 743 87 50
    Fax: (0331) 743 87 59
    E-Mail: mediaantenne@filmboard.de

     

    MEDIA DESK Österreich

    Österreichisches Filminstitut
    Stiftgasse 6
    A-1070 Wien
    Tel.: +43 (1) 526 97 30-406
    Fax: +43 (1) 522 47 77
    E-Mail: media@filminstitut.at

     

  • Die Fantasien von Programmanbietern und Telefongesellschaften sahen noch vor wenigen Jahren mobile Endgeräte wie Tablets und Handys als neue Fernseher. Inzwischen ist man etwas realistischer geworden.

  • Film im Internet

    Videowall

    Videowall für Sportübertragung

    Sie sind auf dem Vormarsch und gestalten die Medienwelt erheblich um:

    Filme bzw. TV-Programme werden über ein weltweites Netz verbreitet, das Internet.

     

    Eines der zahlreichen Nadelöhre auf dem Weg zu Internet-TV sind die Übertragungsbandbreiten. Die Verbreitung von DSL- Zugängen hat inzwischen fast alle Internet-Haushalte erfasst. Allerdings sind die maximal möglichen Übertragungsraten sehr relativ. Oft begrenzen die Programmanbieter bereits die Geschwindigkeit, um ihre Leistungsfähigkeit möglichst viele Datenstreams bereit stellen zu können, nicht zu gefährden.

     

    Datenschmelze

    Um die zu bewältigende Datenmenge Internet-gerecht zu reduzieren, werden verschiedene Techniken angewandt:

     

    1. Reduktion der Auflösung
      Je weniger Pixel (Bildpunkte) gespeichert werden, desto unschärfer, aber auch platzsparender wird das Bild
    2. Reduktion der Bildwechselfrequenz
      Die Anzahl der Bilder pro Sekunde wird reduziert, um weiter Platz einzusparen. Besonders Webcams, die mit 5 bis 1 Bildern pro Sekunde oder noch weniger die Datenflut begrenzen, arbeiten damit. Film kann man das allerdings kaum noch nennen.
    3. Kompression der Bildinformationen Es gibt zahlreiche Algorithmen (Codecs), die mehr oder weniger erfolgreich versuchen, Bildinformationen, die das menschliche Auge nicht oder kaum wahrnimmt, wegzulassen, um so die Datenmenge weiter zu reduzieren. Wer glaubt, dass mit HD, 2K oder 4K immer mehr Daten durch die Kabel wandern, der täuscht sich, vor allem die Datenkompressionen werden effizienter. Allerdings ist das Dekodieren effizienterer Codecs meist rechenintensiver. Man braucht schnellere Prozessoren.

     

    Download-Techniken

    Daneben finden auch verschiedene Techniken Anwendung, um den Datenverbrauch des Tons so niedrig wie möglich zu halten.

    Noch nichts zu sehen? So langsam und qualitativ schlecht war Streaming Video zu Beginn

    Eine Möglichkeit ist, dass der Benutzer Videodateien downloadet, z.B. als MPEG-1, MPEG-2 oder MPEG-4 oder in den verbreiteten AVI- oder QuickTime-Formaten.
    Diese Videos können – einmal gedownloadet - mithilfe von Software-Playern von der Festplatte beliebig oft wieder abgespielt werden.

     

    Wo sich vor einigen Jahren noch durch die relativ geringe Übertragungsgeschwindigkeit winzige Datenmengen quälten und trotz starker Datenkompression nur qualitativ schlechte Bilder möglich waren, sind heute Programme in HD Sendequalität zu sehen.

     

    Kompressionsverfahren

    Es gab und gibt zahlreiche Projekte, speziell für das Web entwickelte Miniserien zu präsentieren. Und alle größeren Softwareentwickler für nichtlineare Computerschnittplätze entwickelten Softwarelösungen, um moderne, qualitativ hochwertige Kompressionsverfahren in ihre Schnittlösungen zu integrieren.

     

    Besonders viel Energie und Geld investieren Programmanbieter in Maßnahmen, die verhindern sollen, dass die Filme auf Festplatte zwischengespeichert werden können. Doch wie bei der Fabel vom Hasen und dem Igel haben Hacker es bisher immer wieder geschafft, Schutzmechanismen zu knacken. Damit wurden all die Investitionen, die letztlich die zahlenden Kunden finanzieren müssen, wieder obsolet.

     

    Besonders die Inhaber der Filmrechte möchten private Kopien verständlicherweise verhindern, Über die grundsätzliche Realisierbarkeit eines „sicheren“ Kopierschutzes bestehen zwar berechtigte Zweifel, aber die Industrie hat es bisher immer verstanden, es den Konsumenten schwer genug zu machen, damit sich die Anzahl illegaler (und auch legaler, privater) Kopien in Grenzen hält.

     

    Media-Streaming

    Die bisherige Lösung hierfür heißt Streaming Video, oder auch Media-Streaming. Das ist die gleichzeitige Übertragung von Video, Ton und Daten in einem gleichmäßigen Datenstrom, der von einem Server abgegeben und beim User abgespielt wird.

     

    Man unterscheidet hier “Progressive Streaming“ und “Realtime Streaming“. Beim Progressive Streaming werden zunächst Daten auf den Computer downgeloaded. Ab einer bestimmten Datenmenge als Puffer beginnt der Player, das Video abzuspielen. Durch die zeitliche Verzögerung kann man nur Videos auf diese Weise übertragen, Life- Übertragungen sind nicht möglich.

     

    Beim Realtime Streaming haben wir es mit einer Übertragung in Echtzeit zu tun, ohne Vorlauf und Puffer. Hier sind die Ansprüche an den Übertragungsweg höher. ADSL und TDSL sind hier angesagt. Dann sind auch Life-Events (Konzerte, Ereignisse etc.) übertragbar.

    Wichtig hierfür sind vor allem Breitband-Netze und hochwertige Kompressionsverfahren, welche die Datenmengen reduzieren, ohne die Qualität sichtbar oder hörbar leiden zu lassen.

     

    Der von der Moving Pictures Expert Group entwickelte MPEG-4-Standard ist ein  Kompressions- und Übertragungs-Verfahren, das Multimedia, besonders aber Video, durch Netze auch geringer Bandbreite schicken soll, aber gleichzeitig auch für künftige Breitband-Anwendungen geeignet ist. Erreicht wird dies, indem die Datenmenge variabel ist. Ein Film etwa kann also, abhängig vom empfangenden Netz, in unterschiedlichen Bandbreiten übertragen werden. Eine zukunftssichere Strategie, der auch andere Hersteller, wie z. B. Real Technologies, durch Eigenentwicklungen Rechnung tragen.

     

    Beispiel: Earthship.tv, Site vom Bruder (John-David) des Titanic Regisseurs James Cameron

    Der britische Sender Channel 4 sendet seit Ende Juni 2006 sein tägliches Programm auch via Internet, zunächst allerdings nur die Eigenproduktionen und nicht etwaige Serien, die angekauft wurden.

     

    Earthship.tv Site vom Bruder (John-David) des Titanic Regisseurs James Cameron
    Channel 4 Der britische Sender Channel 4 sendet seit Ende Juni 2006 sein tägliches Programm an Eigenproduktionen auch via Internet.
    MyVideo MyVideo beginnt in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 60 Filmen in voller Länge, die durch Werbung unterbrochen werden,
    MSN Video Kinofilme. Am Anfang und danach alle 10 Minuten wird Werbung geschaltet.
    Joost Zu Beginn läuft Werbung, danach ähnliche Titel wie bei MSN Video und MyVideo
    Zattoo Internet Fernsehen mit diversen freien TV-Programmen für Leute ohne Fernseher
    Videoload Videoload betreibt neben dem kostenpflichtigen Service auch ein Gratisangebot mit hauptsächlich älteren und unbekannteren Streifen. Zu Beginn des Filmes wird Werbung eingeblendet. Zu einigen Titeln gibt es auch Making-ofs zu sehen.
    MYSPASS:de Die Produktionsfirma Brainpool zeigt auf dieser Seite Folgen eigener Fernsehsendungen (z.B. Stromberg, Pastewka, TV Total...)
    archive.org Die Seite ist auf Klassiker spezialisiert. Es sind aber auch ältere Interviews und Werbespots zu sehen. Insgesamt stehen mehrere Tausende Titel zur Verfügung
    YouTube YouTube zeigt auf seinem offiziellen Filmkanal vorwiegend ältere Spielfilme. Ungewöhnlich für ein legales Streamingportal: Die Auswahl an verfügbaren FSK 18-Titeln ist relativ hoch.
    Bild.de Einige wenige unbekanntere Filme finden sich auf der Seite Bild.de. Wie im Fernsehen sind Filme mit höheren Altersfreigaben erst ab 22.00 Uhr zu sehen. Finanziert wird das Angebot durch Werbeeinblendungen zu Beginn des Filmes.
    Maxdome Das Gratisangebot von Maxdome wartet mit über 50 Filmen auf. Allerdings ist eine Registrierung beim Portal nötig, auch für das Gratisangebot.
    ARD, ZDF, RTL In ihren Mediatheken präsentieren die Sender hauseigene Produktionen gratis.
    Netflix Günstiger Pay-TV Kanal über Internet
    amazon prime Über 12000 Titel, nahezu alle US Serien usw.
    Videoload Für Kunden des Telekom-Angebots "Entertain", über 15000 Titel
    Watchever Tausende Filme, meist Archivware

     

    Player

    Nicht immer sind die von den Betriebssystem-Herstellern mitgelieferten Player, in der Lage, die Codecs abzuspielen. Als besonders vielseitig und zudem offen in der Struktur gilt der M-Player, den man kostenlos downloaden kann. Download unter: M-Player Noch leistungsfähiger und ebenfalls frei ist der VLC Media-Player.

     

    Wenn ein Film nicht abgespielt werden kann, helfen Programme, herauszufinden, welcher Codec fehlt und wo man ihn beschaffen kann. Zu empfehlen ist GSpot. Ebenfalls sehr mächtig und vielseitig: FFDShow.

    (Zu allen Links gilt wie immer: MC haftet nicht für den Inhalt externer Seiten)

     

    Erfolg kann teuer werden

    Wer über das Web Streaming-Angebote vertreibt, bekommt ziemlich rasch ein weiteres Problem des Internets zu spüren: Jeder Kunde stellt eine neue Internet-Verbindung zum Server dar, wenn also 500 Kunden einen Film anschauen, müssen 500 einzelne Verbindungen einzelner Rechner zum Server über das Internet hergestellt werden. Während dies für reine Textseiten noch handhabbar ist, entsteht bei Video und Audiodaten ein erheblicher Datenstrom. Damit das funktioniert muss kostspielige Hardware eingekauft und / oder beim Provider für den entsprechenden "Traffic" kräftig bezahlt werden.

     

    Neues Protokoll, neue Möglichkeiten

    Ein besonderes Problem für die Übertragung von Filmen via Internet stellt das bisherige Protokoll dar, nach welchem Datenpakete vom Programmanbieter zum Kunden gelangen. Das aktuelle Internet-Protokoll stammt aus dem Jahre 1973 und war nicht ausgelegt auf die Übertragung von Filmen und Tönen.

     

    Die logische, der Bilderfolge eines Filmes entsprechende Datenübertragung kommt darin gar nicht vor. Bisher werden Daten ohne vorgeschriebene Reihenfolge über das Internet transportiert, ein Verfahren, welches man beim Aufbau beliebiger Webseiten beobachten kann. Mal ist der Text schon komplett und die Werbebanner auch, aber die einzelnen Fotos brauchen noch etwas länger. Für Filme oder Audiosignale ist es natürlich verheerend, wenn die Informationen nicht in der richtigen Reihenfolge und mit unterschiedlicher Verzögerung eintreffen. Verspätete Datenpakete sorgen für Verzögerungen, für das gefürchtete Stottern oder Aussetzen des Internetradios oder Videostreams.

     

    Momentan wird an einem neuen Standard gearbeitet, der neben der Erweiterung von möglichen IP-Adressen (begrenzt u.a. die Zahl der Domains) genau diese Probleme lösen soll und den Streaming-Media endgültig zum Durchbruch verhelfen soll. Das Protokoll heißt IPv6 und wird den einzelnen Datenpaketen im so genannten Header Prioritäten zuweisen. Damit erkennen die Router welche Daten bevorzugt transportiert werden müssen.

     

    So werden Streaming-Daten gegenüber normalen Webseiten-Informationen bevorzugt transportiert und die Wartezeiten für das Internet-Kino oder Fernsehen drastisch verringert.

     

  • Während uns unterschiedliche, untereinander inkompatible Codecs die Welt erschweren, so helfen uns auf der anderen Seite Konverter. Diese haben jedoch auch negative Begleiterscheinung, wie bspw. den Qualitätsverlust...

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Workshops 2019

Viel Kreatives vor? Mit Movie-College Hands-On Workshops Filmlicht, Filmton/Location Sound, Kamera, Drehbuch u.v.a, kann man sein Knowhow spürbar verbessern und stärkere Filme machen.

 

26-10--2019 12:00 pm - 27-10--2019 16:00 pm

09-11--2019 12:00 pm - 10-11--2019 16:00 pm

30-11--2019 12:00 pm - 01-12--2019 16:00 pm