Filmentwicklung

  • 3D-Filme

    View Master

    View-Master hieß das 3D-Standbild-Vergnügen der 60er und 70er Jahre mit kultigen Bilderserien aus aller Welt.

    Es war schon immer der Wunsch des Menschen, Abbilder möglichst dreidimensional wirken zu lassen. Ob es geschnitzte oder gemeißelte Skulpturen waren, die realer als Gemälde wirkten, oder die kurz nach der Erfindung der Fotografie bereits in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts verbreiteten Stereoskopen, doppelte Daquerrographien, stets versuchte man, die Wirklichkeit möglichst greifbar abzubilden.

     

    Sehr früh schon wusste man um den leicht versetzten Sehwinkel von linkem und rechtem Auge, davon, dass unser Gehirn diese Informationen zur Bestimmung von Abständen benötigt. Jedes Auge betrachtet die Wirklichkeit aus einer leicht anderen Perspektive. Wer sich ein Auge zuhält, und Gegenstände vor sich im Raum greifen möchte, spürt sogleich, dass die Einschätzung von Distanzen in diesem zweidimensionalen Sehen schwieriger fällt.

     

    Farbige Filterbrillen führen den jeweils komplementären Bildauszug dem linken oder rechten Auge zu

    Die Versuche, auch das Kino dreidimensional abzubilden, gehen weit zurück. Bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es schwarzweiße 3D-Filme, die man mit Hilfe von farbigen Filtern in Brillen dreidimensional sehen konnte. Es war die Zeit, in der das Kino mehr und mehr Zuschauer an das Fernsehen verlor und man durch breitere Leinwände und eben 3D-Filme das Publikum wieder zurückerobern wollte.

    Farbige Filterbrillen führen den jeweils komplementären Bildauszug dem linken oder rechten Auge zu.

     

    Es ist kein Zufall, dass in Zeiten, wo die Kinobesucherzahlen schwinden, der Kampf gegen die DVD und BluRay wieder mit 3D-Know-how geführt werden soll. Allerdings hat sich der anfängliche Hype um das plastische Kinoerlebnis bereits wieder gelegt und man erwartet nicht mehr von jedem neuen Kinofilm, dass er aufwändig mit häufig recht sperriger Kameratechnik dreidimensional gedreht wird.

     

    Die Anfänge

    Doch zurück zu den Anfängen in den 50ern. Auf der Leinwand waren die Bilder zweier, im Augenabstand versetzt angeordneter Aufnahmen zu sehen, die jeweils Grün oder Orange gefärbt waren. Man spricht hier auch vom Anaglyph-Verfahren. Die Filterfolien, grün und rot in den Brillen ordneten die übereinandergelagerten Bilder im Film jeweils einem Auge zu und ermöglichten so räumliches Sehen. Nachteil ist, dass die Filme so nur in Schwarzweiß wiedergegeben werden können. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn Objekte sich auf den Zuschauer zu bewegen, ansonsten ist das Sehvergnügen durchaus auch anstrengend.

     

    Eine weitere Alternative stellen Polarisationsbrillen dar, die jedem Auge eine getrennte Bildinformation anbieten. Das Bild für das linke Auge wird etwa senkrecht polarisiert, das für das rechte waagerecht. Viele 3D-Filme der 50er Jahre wurden im Polarisationsverfahren gezeigt und lieferten hervorragende 3D-Qualität. Die Polarisationsfilter lassen Licht jeweils nur in einer Wellenrichtung durch. Entsprechende Spezialbrillen ordnen dann die unterschiedlichen Teilbilder den Augen zu, dieses Verfahren macht auch Farbfilmprojektion möglich. Die Filmprojektoren im Kino bleiben unverändert, lediglich ein 3D-Objektivvorsatz und eine metallisierte Leinwand (Silberleinwand) sind erforderlich. Bedauerlicherweise wurden die selben Filme dann später in den 70er und 80er Jahren nur noch im Rot/Grün-Filterverfahren gezeigt, wodurch sich der Eindruck einstellt, dass die 3D-Technik nicht allzu weit entwickelt war. Es gab ein gewisses Revival in den 80ern mit "Jaws 3D" oder "Amityville Horror 3D" oder dreidimensionalen Sexstreifen wie "Blonde Emmanuelle".

     

    Aktuelle Wiedergabe-Verfahren:

     

    Anaglyphen-Stereo-ProjektionDie farbigen Filterbrillen sind die Vorläufer heutiger Shutterbrillen, die elektronisch präzise mit dem Projektor synchronisiert sind

     

    Die farbigen Filterbrillen sind die Vorläufer heutiger Shutterbrillen, die elektronisch präzise mit dem Projektor synchronisiert sind. Dieses frühe 3D-Verfahren setzt auf unterschiedliche Farbauszüge und bietet dem Zuschauer zwei überlagerte farbige Monochrombilder an (also eigentlich Schwarzweiß, nur statt Schwarz wird Grün oder Rot verwendet), welche beim Betrachter durch eine Brille mit Farbfiltern (Grün und Rot) auf das linke und rechte Auge verteilt und in ein Schwarzweißbild umgewandelt werden (das rote Brillenglas macht das rote Bild unsichtbar und wandelt das grüne zu einem Schwarzweißbild, das grüne Brillenglas löscht das grüne Bild aus und wandelt das rote in ein Schwarzweißbild).

     

    Aktive Stereo-Projektion

     

    Dieses Verfahren benötigt aufwendige synchronisierbare Brillen, welche im Zusammenspiel mit einer hohen Bildwiederholfrequenz (>100 Hz) jeweils einzelne Zeilen sichtbar oder unsichtbar machen kann. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Shutter-Brillen. Die aktuellen Brillen arbeiten mit Shuttern, die elektronisch abwechselnd jeweils das linke oder das rechte Auge freigeben oder verschließen. Der Filmprojektor liefert die doppelte Anzahl von Filmbildern, jeweils abwechselnd mal die für das linke, mal die für das rechte Auge vorgesehenen Aufnahmen. Bei diesem Verfahren werden die Filme in keiner Weise in ihrer Farbigkeit oder Abbildung beeinflusst, deshalb wird dieses Verfahren etwa in den IMAX-3D-Vorführungen verwendet. Auf Weltausstellungen oder in Museen werden ebenfalls gerne dreidimensionale Welten installiert.

     

    Forscher des Fraunhofer-Instituts (IMK) in St. Augustin haben eine gewölbte Projektionswand - den so genannten I-Cone - entwickelt. Vier Projektoren projizieren Bilder die Betrachter realisieren diese durch spezielle Shutter-Brillen, die abwechselnd Bilder mal dem linken, mal dem rechten Auge zuführen.

     

    Passive Stereo-Projektion

     

    Dieses Verfahren ähnelt der Anaglyphen Projektion, jedoch arbeiten die Filter in der Brille nicht mit Farben, sondern mit Polfiltern, welche gegeneinander verdreht, jeweils nur Bildinformationen mit einer Ausrichtung dem jeweiligen Auge zuführen. Gleichzeitig muss nur noch das Bild abwechselnd mit um 90 Grad versetzter Polarisierung projiziert werden. Vorteil: Man kann Filme farbig projizieren. Nachteil: Helligkeitsverlust.

     

    Autostereoskopische Darstellung/Projektion

     

    Hierbei handelt es sich um Rasterverfahren, mit denen in der früheren Sowjetunion experimentiert wurde: Leinwände, auf denen jeweils leicht angewinkelte Flächen in Reihe nebeneinander angeordnet waren und die dafür sorgten, dass die verschiedenen Bildinformationen jeweils getrennt den Augen zugeführt wurden. Ähnliches gibt es heute bei Flachbildschirmen, die trennen das Bild für den Betrachter ohne Zuhilfenahme irgendeiner Brille (Spatial View).

     

    Overlays

    Die handlichen Scheiben führten im View-Master Betrachter jeweils ein Dia dem linken und eines dem rechten Auge zu, mit beeindruckendem 3-D Effekt

    Die handlichen Scheiben führten im View-Master Betrachter jeweils ein Dia dem linken und eines dem rechten Auge zu, mit beeindruckendem 3D-Effekt.

     

    Eine Variante, welche aus jedem Flachbildschirm ein 3D-Display macht, sind sogenannte 3D-Overlays. Das ist eine Kunststoffoptik, die durch ein Linsenraster die Bildinformationen des Displays auf beide Augen verteilt. Dieses Verfahren verlangt eine genaue Positionierung vor dem Bildschirm und ist daher vor allem für einen Anwender geeignet (Single User). Solche Verfahren nutzen auch manchmal zur Optimierung des Effektes Eye-Tracking Systeme (z. B. Webcam des Displays), um das Bild auf die Position des Betrachters einzustellen. Wenn man dieses System für mehrere Zuschauer auslegt, werden entsprechend mehr unterschiedliche Raster angelegt, um aus unterschiedlichen Blickwinkeln den 3D-Effekt anzubieten.

     

    Mit in diese Art der Wiedergabe gehören auch neue Head-Mounted Displays, also kleine TFTs, die in Brillen eingebaut sind und damit jedem Auge ein getrenntes Bild zuführen können (Cinemizer von Zeiss). Noch ist die Auflösung bescheiden (640x480), doch das Ergebnis bereits durchaus ansprechend.

     

    3D ohne Brille

     

    Mitte April 2005 hat Toshiba hat einen Flachbildschirm vorgestellt, der 3D-Bilder darstellt, ohne dass man eine Spezialbrille aufsetzen muss. Mit Hilfe von Mikrolinsen und Software ist es möglich, in einem breiten Sichtfeld dreidimensionale Bilder betrachten zu können. Im Gegensatz zu bisherigen Systemen kann auch der Betrachtungsabstand verändert werden. Das neue System erzeugt Lichtsignale ähnlich denen eines realen Objektes. Wird gedreht, müssen die Objektive der beiden Aufnahmekameras genau in dem Abstand unserer Augen nebeneinander angeordnet werden.

     

    Wer mit Video oder Film in 3D dreht, muss die Kameras miteinander synchronisieren. Bei Video kann das z. B. über Blackburst oder LANC-Protokoll geschehen. Das Material kann im Fall von Video in eine Workstation eingelesen und digital korrigiert werden. Auf diese Weise können eventuelle Höhenunterschiede und ungewünschter Versatz korrigiert werden.

     

    Viele Standards, sichtbare Schwächen

     

    Noch gibt es diverse technische Ansätze, die häufig nicht miteinander kompatibel sind. Die Digitalisierung des Kinos kommt dem 3D-Film sehr zugute. Klassische Filmkopien, die nach und nach durch Schrammen, Staub und sonstige Abnutzung die Illusion von Dreidimensionalität reduzieren, sind da im Nachteil. Insbesondere die IMAX-Kinos (125 weltweit in 3D), die eine Vorreiterrolle im 3D-Geschäft haben, zeigen nach wie vor Filmkopien. Dafür spricht die dem digitalen Bild noch weit überlegene Bildqualität, dagegen sprechen aber eben der Verschleiß und die hohen Kosten für die Kopien. Jede IMAX-Kopie kostet etwa 30000 Euro - mit eine Erklärung, weshalb IMAX sich nur schwer hält.

     

    Die digitale Produktion, bei der auch leichter die abwechselnden Bildinformationen mit der Shutter-Brille synchronisiert werden können, bietet hier spürbare Vorteile. Die Filme werden vom Server im Kino abgespielt und werden mit 48 Bildern in der Sekunde, also doppelt soviel wie beim konventionellen Kinofilm, je 24 fürs linke und 24 fürs rechte Auge, abgespielt. Die Kopie muss gar nicht erst hergestellt werden, die Daten werden an das Kino überspielt. Die meisten Verfahren, die mit Polarisation arbeiten haben zudem den Nachteil (der aber gerne verschwiegen wird), dass sie die Helligkeit der Projektion durch die eingesetzten Polfilter mehr als halbieren, die Brillanz der Projektion leidet also spürbar.

     

    Digitales 3D-Kino

     

    Filmemacher wie George Lucas, James Cameron, Robert Zemeckis, Robert Rodriguez oder Randall Kleiser unterstützen die Entwicklung des digitalen 3D-Kinos und produzieren Filme für dieses Verfahren. Interessanterweise müssen dafür nicht zwingend Filme neu gedreht werden. Es gibt auch computergestützte Verfahren, 2D-Filme nachträglich dreidimensional werden zu lassen. Dafür rechnet der Computer zusätzlich zum normalen Filmbild, welches dem linken Auge zugeführt wird, einen Versatz aus, der dann dem rechten Auge zugeleitet wird.

     

    Fraglich ist, ob die neuen alten Verfahren dem Kino genügend Vorsprung geben werden. Wer sagt denn, dass nicht heimisches 3D-Vergnügen am Fernseher oder PC den Zuschauern genügen oder sie vom 3D-Kino auf Grund mancher Nebeneffekte (Kopfweh etc.) doch nicht so begeistert sind? Dann wird es Zeit für die Kinoindustrie, ernsthaft über Riech- und Tastkino nachzudenken...

     

  • Mehrspurige Datenhighways?

    Anfangs waren die Bandbreiten noch zu dünn, um Video in DVD Qualität über das Internet zu schicken, inzwischen wimmelt es nur so von IP-Netzen mit hohen Bandbreiten. Dafür kommen aktuel ADSL und VDSL Kupferkabel und manchmal auch Glasfaserkabel (Fiber) zum Einsatz.

    Die aktuelle Lösung, Video über Kupferkabel zu senden, bedeutet, dass die Inhalte  datenkomprimiert werden, eine Variante, die mit den stetig optimierten Algorithmen ebenfalls weiterentwickelt wird. Neben den klassischen Telefon,- und Kabelfernsehanbietern leiten auch die Stromversorger über ihre Stromnetze Internet-Daten weiter.

    Die dritte Alternative ist Internet per Satellit, wobei die Auswahl und Anforderung von Inhalten klassisch über ein Modem erfolgen muss.

     

    Wünsche der Zuschauer

    Diese Entwicklung kommt den geänderten Sehgewohnheiten der Zuschauer entgegen. Viele möchten sich nicht mehr reglementierten Programmschemen unterwerfen, sondern selbst bestimmen, wann sie was sehen möchten.

    Das Freizeitverhalten vor allem der jüngeren und mittleren Generation hat sich durch die vielfältigen Angebote so stark verändert, dass der klassische Abend vor dem Fernseher nicht mehr die Regel ist. Das bekommen die Fernsehveranstalter in Form von sinkenden Einschaltquoten mehr und mehr zu spüren.

     

    Zeitversetztes Sehen oder auch Filme auf Abruf werden die Fernsehwirklichkeit der Zukunft immer mehr bestimmen. Mancher spricht auch schon vom nahenden Ende der klassischen Fernsehanbieter.

     

    Videothek aus dem Kabel- Kurzer Rückblick auf die Anfänge

    Für Video on Demand gibt es bereits diverse Anbieter, allen voran die großen Telefongesellschaften. Das war lange nicht selbstverständlich, hier gab es diverse Pioniere:

    FastWeb verfügte in Italien über ein Netz, welches schnelles Internet und TV über eine einzige Verbindung ermöglichte. Es bot diverse, sogenannte Mehrwertdienste, wie Fernsehen über das Breitbandnetz an. Wie in vielen anderen Netzen spielen Pay-TV-Fußballkanäle eine wichtige Rolle. Die Kunden können unter 120 Fernsehprogrammen in Rom, Neapel, Turin, Mailand und Genua wählen. FastWeb war der weltweit erste Netzbetreiber, der Fernsehen über ADSL-Leitung anbietet. Damit steht das Unternehmen in direkter Konkurrenz zu Kabelfernsehen oder Satellitenübertragung. Das System scheint sich zu bewähren, die Kundenzahlen erhöhen sich von Jahr zu Jahr um über 200 %.

     

    Die Kingston-Company gehörte ebenfalls zu den europäischen Pionieren des IP-Fernsehens. Für  £50 Anmeldegebühr und  £6 monatlich kann der Kunde ein Grundpaket mit den ITV und BBC Kanälen beziehen. Für £15 im Monat gibt es bis zu 60 Kanäle. Nach eigenen Angaben der Firma ist die monatliche Kundennachfrage momentan höher, als die Zahl der Anschlüsse, die zur Verfügung gestellt werden können.

    Die Telekom Austria warb für ihr Breitband-Fernsehen ganz offen damit, genau die immer schwerer wiegenden Nachteile des herkömmlichen Fernsehens zu umgehen. Da ist von Multimedia Erlebnis die Rede, davon, dass man den täglichen Kampf um die TV-Fernbedienung und lähmende Werbepause vergessen könne. Die Telekom bot sogar Serverplatz zur Aufzeichnung von Inhalten an, damit die Kunden ihr Fernsehprogramm selbst gestalten können.

     

    Interaktivität

    Insbesondere Multimediaanwendungen wie Interaktives Fernsehen oder Online-Games profitieren von den erweiterten Bandbreiten und machen die Netzbetreiber indirekt zu Programmveranstaltern. Noch rätselt die Mehrzahl der Programmentwickler, wie denn die Killerapplikation im interaktiven Fernsehen aussehen könnte. Die meisten Entwicklungen gehen doch eher in Richtung Shop-Systeme.

    Internet und klassische Programmdistribution wachsen mehr und mehr zusammen, die Reaktionen auf Programminhalte via Chat oder Mail werden direkter, der Zuschauer beteiligt sich verstärkt an der Gestaltung. Die meisten Flat-Screen Fernseher haben Internetzugang und erlauben IT TV.

    In den USA sind bis zu 30 Millionen Haushalte an IP- basiertes Breitband-Fernsehen angeschlossen, das Projekt heißt „Lightspeed“ und ist mit milliardenschweren Investitionen verbunden. Über allem schweben Begriffe wie "Cross Media" oder "Transmedial", ob man die Zuschauer wirklich so aktivieren kann, wie gewünscht, wird sich zeigen, noch gibt es mehrheitlich Konsumenten, die sich passiv vor dem Bildschirm eher entspannen wollen.

    Bereits 2015 gehen etwa 25% des weltweiten Traffics im Internet auf das Konto von Netflix & Co. Tendenz steigend.

     

    Nebenwirkungen

    Moderne Internetfähige Flatscreens sind zugleich auch ohne dass der Zuschauer das weiß oder möchte, spionagefähig. Sie senden an die Server der Hersteller oder auch Programmanbieter und nicht zu vergessen an Google Informationen über die gewählten Programme oder zusätzlich angeschlossene USB Geräte. Es ist davon auszugehen, dass hier beispielsweise auf eine andere Weise als bisher, Einschaltquoten ermittelt werden. Und ganz nebenbei wird sich wahrscheinlich das gleiche Spiel wie beim Internet am Computer auch am Fernseher entwickeln,- maßgeschneiderte Werbung für den Zuseher. Oder vollständige Überwachung der Sehgewohnheiten. Wer viele Autosendungen schaut wird viel Autowerbung zu sehen bekommen. Und wer viele Soaps schaut kriegt noch mehr davon. So einfach ist das.

  • Kino ohne Film

    Kino

    Die große Umstellung auf digitale Projektion ist fast abgeschlossen. In Europa sind die Kinos zu 98 % digitalisiert.

    Immer seltener werden große, schwere Filmkartons (30 kg und mehr) wie früher durch die halbe Welt verschickt, um Kinos und Festivals mit Filmkopien zu versorgen. Nach einigen Vorführungen stellten sich erste Schäden an den Kopien ein, bald war die Perforation beschädigt, am Anfang und Ende der Akte zeigten sich Verschrammungen, fehlten gar einzelne Bilder. Die Kopie wurde irgendwann unbrauchbar. Analoge Filmkopien werden inzwischen durch elektronische Wiedergabe per Videoprojektor ersetzt. Die Filme (digital als DCP) stammen dann von optischen oder magnetischen Speichermedien oder werden per Satellit oder Internet direkt übertragen.

     

    Einsparpotential oder Investitionsfalle

    Kopien könnten von neuen Filmen innerhalb kürzester Zeit in aller Welt sein und die Verleiher sparen Kopierwerks-, Lager- und Versandkosten ein. Der Vertrieb der digitalen Daten verschlingt auch eine Menge Geld, dennoch bringt es den Verleihern Einsparungen. Für die Kinobetreiber sieht die Bilanz allerdings etwas anders aus: Die Kosten für die Umrüstung eines Kino waren anfangs extrem hoch, denn lichtstarke Video-Projektoren sind sehr teuer. Doch das kann sich ändern. Immer wieder sahen sich Kinobetreiber außer Stande, in die neue Technik zu investieren. Viele haben noch nicht einmal die Investitionen in teure THX-Tonanlagen abbezahlt. Es gibt keine verlässlichen Zahlen, aber die Digitalisierung hat viele Kinos, vor allem in kleinen Orten, sterben lassen. Europäische Fördereinrichtungen wie MEDIA (Creative Europs) haben mit ihrer Initiative Europa Cinemas die digitale Projektion europäischer Dokumentarfilme gefördert. Die Anschaffung eines DLP-Cinema-Projektors mit 2k Auflösung konnte für geeignete Kinos mit bis zu 7500 Euros gefördert werden. Richtige Kinoprojektoren für große Leinwände kosten gut und gerne 40-60.000 Euro und im Gegensatz zu Filmprojektoren, die ein halbes Jahrhundert funktionierten, muss man diese alle sechs, sieben Jahre erneuern. Das sind unglaubliche Kosten, die da von Kinobetreibern gestemmt werden müssen.

     

    Vorteile

    Sowohl die Rechteinhaber (Produzenten oder Vertriebe) als auch die Verleiher haben großes Interesse daran, präzise Kontrolle über die Anzahl und den Zeitpunkt der Vorführungen ihrer Filme zu haben. Darüber hinaus brachte es Kosteneinsparungen, wenn keine Filmkopien mehr gezogen werden mussten. Und auch manche Filmschaffende schwärmen bereits vom angeblichen Segen der elektronischen Filmkunst. Ob diese Äußerungen auch die Wiedergabequalität berücksichtigen, ist fraglich. Die Qualität der Projektion ist, selbst bei hochwertigen Geräten, in der Auflösung und der Farbtiefe noch immer etwas vom 35mm-Film entfernt. Wenn man Qualitätsmerkmale wie Farbtiefe, Kontrast und Differenzierung in Helligkeitswerten ansetzt, dann ist klassischer Film noch immer im Vorteil. Die Entwicklung klassischer Filmmaterialien verschiebt die Maßstäbe auch weiter nach oben, hält den digitalen Weg aber nicht auf. Neueste Filmmaterialien wie das Kodak-50-ASA-Negativ-Material bieten eine Auflösung von 11K. Doch auch die digitale Fraktion rüstet nach, Auflösungen von 4K oder 8K, die am heimischen Fernseher weitgehend sinnfrei sind, können im Kino in Großprojektion durchaus die Qualität sichtbar erhöhen. Und da immer mehr Kinofilme ohnehin digital gedreht werden und immer weniger analoger Film hergestellt wird, ist die digitale Projektion eine konsequente Folge.

     

    Wie so oft siegen in diesem Bereich nicht die künstlerischen, sondern die wirtschaftlichen Argumente und diese liegen auf Seiten des Electronic-Cinema. Genießen wir also noch ein wenig die Zeiten, in denen wir Filme noch in ihrer hochwertigen Qualität betrachten können! Ist das elektronische Kino erst vollständig etabliert, wird sich kaum einer mehr daran erinnern, wie wunderbar eine hochwertige Filmkopie in Projektion ausgesehen hat, aber es bleibt zu hoffen, dass auch die digitale Technik irgendwann erwachsen wird...

     

    Technische Umsetzung

    LCD-Projektoren

    stellen eines der möglichen Verfahren für das künftige elektronischen Kino dar. Ein transparentes LCD-Feld wird elektronisch angesteuert und erzeugt ein Bild aus verschiedenen Helligkeits- bzw. Transparenztönen.

     

    LCD Scheibe

    Digitale Projektion verdrängt den analogen Filmprojektor.

     

    Zur Projektion strahlt eine starke Lichtquelle durch drei LCD-Elemente nebst Farbfiltern für die drei Grundfarben (RGB, siehe Farblehre) hindurch. Mit Halbspiegeln wird aus den drei Lichtbündeln ein farbiges Bild gemacht, welches ein Projektionsobjektiv auf die Leinwand projiziert. Nachteil des LCD-Verfahrens: Die Flüssigkristalle lassen keine vollständige Schwärzung zu. Dadurch können auf der Leinwand noch keine starken Kontraste wiedergegeben werden.

     

    Kosten

    Kleinere Projektoren fürs Heimkino gibt es schon ab 500 Euro, ab 1.000 Euro genügen die Projektoren für kleine Tageslichtpräsentationen, aber richtig große Projektoren, die auch eine riesige Kinoleinwand erhellen können, sind im Moment mit ca. 20 bis 40.000 Euro noch recht teuer. Hinzu kommen spezielle Server, die die DVPs abspielen können. Die Kosten für die neue Technik pro Saal bedeuten, dass sich für den Kinobetreiber die Investition erst nach 10 bis 12  Jahren refinanzieren wird. Bei weiter rückläufigen Besucherzahlen können sich die Zeiträume sogar noch weiter verlängern.

     

    DMD – Digital Micromirror Device

    LCD Projektor

    LCD-Projektor

    Ein weiteres, momentan technisch führendes Verfahren für die Video-Großprojektion arbeitet mit unzähligen winzigen Spiegeln, die elektronisch gesteuert Licht entweder gar nicht, oder mit unterschiedlicher Intensität reflektieren. Die Lichtquelle leuchtet nicht wie bei LCD durch das Panel, sondern darauf, und das von den winzigen Spiegeln reflektierte Licht wird durch eine Optik auf die Leinwand geworfen. Auch hier kommt für jede Grundfarbe (RGB) wieder ein DMD-Panel zum Einsatz. Dieses Verfahren hat vor allem den Vorteil, vollkommene Schwärzung zu erzielen, das Verlustlicht bei voller Reflexion ist um einiges geringer als bei LCDs. Dadurch nähert sich (zumindest) der Kontrastumfang etwas näher an die Leistung einer Filmkopie an. Auch hier liegen die Gerätekosten bei einem Vielfachen klassischer Filmprojektoren. Noch nicht so etabliert, aber durchaus auch zukunftsweisend sind Laser-Projektoren. Da wird abzuwarten sein, wie sich deren Verbreitung entwickelt.

     

    Standards

    Weltweit konkurrieren wieder einmal diverse Standards, einige davon sind relativ beliebig gewählt, wie etwa der DCI Standard (Digital Cinema Initiatives) mit einer Datenrate von 250 Mbit pro Sekunde, ein Kompromiss zwischen verschiedenen Fraktionen, die entweder 200 Mbit oder 400 Mbit pro Sekunde favorisierten. Erleichterung im Normenwirrwarr bringt der Kompressionsstandard JPEG 2000, der die Daten von 4k auf 2k skalieren kann. Die Digital-Cinema-Initiative wird weitgehend von den großen Hollywood-Studios gebildet. Die Fachleute, die versuchen, vor allem durch die Marktmacht ihrer Studios einen weltweiten Standard festzulegen, kommen von Disney, FOX, MGM, Paramount, Sony Pictures, Universal und Warner Brothers. Auch, wenn Hollywood ganz andere Forderungen stellt: Kinobesitzer, die auf 2k Projektoren setzen, die einen guten Farbraum darstellen können und lichtstark sind, können damit problemlos einige Jahre aktuell bleiben. Unter 2k versteht man 1.920 bzw. 2.048 x 1.080 Pixel, bis zu 6-Kanalton und Bitraten von etwa 80 bis 100 MBit. Der 6-Kanalton ist notwendig um 5.1 Dolby SR technisch abbilden zu können. Die hiesigen Standards zum E-Cinema sehen im 1,3-Progressive-Bildformat projizierte 2k-Dateien mit einem Sechs-Kanal-Ton (5.1-Ton) vor, neuere Vorschläge bilden sogar Vielkanalsysteme wie Dolby Atmos ab. Die Übermittlung und Wiedergabe von 4k ist noch lange nicht Alltag, etwabliert sich aber immer mehr. Die von DCI geforderten Geräte kosten ca 20 % mehr als 2K-Systeme.

     

    Wertvolles Gut

    Ein besonders wichtiger Punkt bei der Festlegung der DCI-Standards ist dabei der Kopierschutz, das sogenannte Digital Rights Management. Nichts fürchten die Studios so sehr, als dass sich Hacker Zugang zu den Filmen in digitaler Form verschaffen könnten. Interessanterweise denken alle großen Studios gar nicht daran, ihre millionenschweren Master einfach auf Festplatten zu speichern. Letztlich sind digitale Filme in Form von Daten nicht sicher archivierbar. Hier denkt man an Film als Archivmedium und das sogar wie zu Zeiten von Technicolor in Form von drei Farbauszügen auf Schwarzweißfilm.

     

    Zukunftsmusik

    Eine dritte Variante an Projektoren arbeitet mit Laser. Wie beim Fernsehschirm der Elektronenstrahl, so rast der Laser mit hoher Geschwindigkeit über die Leinwand und baut das Bild auf. Im Unterschied zum Fernseher gibt es keine Phosphor-Lichtpunkte, die nachleuchten, ein großer Vorteil in Bezug auf die Kontrastverhältnisse.

     

  • Umsetzung auf DVD

     

    DVD

    Silberscheibe als Erfolgsmodel

     

    Auch wenn sie zu Beginn vornehmlich als Vertriebsmedium betrachtet wurde, ist die DVD (Digital Versatile Disc) trotz der BluRay ein wichtiger und in ihrer Verbreitung enorm gewachsener Baustein in den Medien. Nicht nur als Träger für Spielfilme, auch für Corporate-, Verkaufs-, Schulungs- oder Musikvideo wurde die DVD immer bedeutender. Welche Arbeitsschritte sind erforderlich, wenn eine Film-, oder Videoproduktion auf DVD umgesetzt werden soll?

     

    Pre-Mastering

    Kombination der verschiedenen Bausteine (Assets), aus denen eine DVD besteht. Da werden Menüs, Untertitel, verschiedene Tonfassungen (Fremdsprachen), Video (inkl. Making-of etc.) und ggf. andere multimediale Inhalte aufbereitet.

     

    Video

    Trotz der hohen Speicherkapazität können die Daten nicht unkomprimiert auf die DVD aufgezeichnet werden. Das Bildmaterial muss daher im MPEG-2-Format komprimiert werden. Video-Codierung kann softwaremäßig oder auch mit Hardwareunterstützung (Encoder-Karte) geschehen, was den Vorgang bis hin zu Echtzeit beschleunigen kann. Man sollte möglichst hochwertiges Ausgangsmaterial verwenden, z.B. Digi-Beta, aber auch für 24p gibt es inzwischen „Options“. Evtl. kann auch eine Nachbearbeitung (Filterung, Rauschminderung) des Video-Masters erforderlich sein.

    Der Video-Datenstrom einer DVD liegt in der Regel bei 3,5 bis 4,7 Mbit in der Sekunde. (Zum Vergleich: Eine Audio-CD liefert in der Sekunde ca. 1,4 Mbit.) Je nach Anforderung des Videomaterials kann die Datenrate aber auch auf bis zu 9,8 MBit/s erhöht werden.

     

    Untertitel

    Authoring Programme bieten zumeist auch einen Subtitle- Editor in welchem eine Vielzahl von Sprachfassungen erfasst werden können. Sind die Ein- und Ausblendzeiten für eine Version erst mal erfasst, ist der Aufwand weitere Sprachfassungen einzugeben nicht mehr sehr hoch.

    Audio

    Tonebene

    Das Audio-Encoding bereitet den Ausgangston, der in möglichst hochwertiger Qualität vorliegen sollte, für die DVD auf. Unterschiedliche Audioformate wie PCM, AC-3 (Dolby Digital 5.1) oder DTS stehen zur Auswahl. Je nach Audio-Decoding-Verfahren beträgt die Sample-Rate 48 oder (bei PCM) wahlweise sogar 96 kHz. Bis zu acht Audio-Streams können zu einem Video-Stream wiedergegeben werden.

     

    Varianten des Tonspuraufbaus

    Eine IT-Tonmischung (alle Töne ohne landesspezifische Elemente wie Dialoge) wird vorzugsweise im 5.1 oder 7.1 aufgezeichnet. Dazu wird jeweils eine Mono-Dialogspur, die in mehreren Sprachfassungen auf der DVD vorhanden ist, gemeinsam mit dem Center-Kanal der IT-Tonmischung abgespielt (Datenstrom des Multikanaltons: 384 KBit/s, der des Dialogs: 64 KBit/s).

     

    Eine IT-Tonfassung (5.1 oder 7.1) wird gemeinsam mit jeweils einer Stereo-Dialogspur abgespielt. Die landesspezifische Dialogspur wird dabei mit dem linken und rechten IT-Mixkanal gemeinsam abgespielt. (Im Vergleich zur oberen Mono-Dialogspur hat die Stereo-Dialogspur einen Datenstrom von 128 KBit/s.)

    Drei komplette Landes-Fassungen, bei denen Sprache und IT gemeinsam sind, werden auf der DVD als 5.1 oder 7.1 abgelegt und wahlweise abgespielt. (Alle drei Fassungen haben jeweils einen Datenstrom von 384 KBit/s.)

     

    Authoring

    Neben recht differenzierten Authoring-Programmen wie DVD-Creator, DVD Studio Pro oder Encore DVD, gibt es auch unkomplizierte Lösungen, bei denen der Funktionsumfang auf die wichtigsten Standards reduziert ist (z. B. Auto DVD und DVD Fusion).

    Während des Authoring-Vorgangs werden z.B. Menüs und Kapitel gestaltet oder Schleifen programmiert, die einzelne Clips wiederholt abspielen. Kapitelanwahl, Untermenüs, Statistiken, diverse Anzeigen von Spieldauer, Länge, unterschiedliche Versionen (Director‘s Cut/Kindersicherung/verschiedene Kameraperspektiven) können hier programmiert werden. Die ansprechende Oberflächengestaltung und einfache Bedienerführung sind wichtige Qualitätskriterien in diesem Bereich.

     

    Besonders die Einhaltung der Normen entscheidet darüber, ob das Authoring funktioniert oder die User zur Verzweiflung treibt. So müssen selbst erstellte Menüseiten genau das Pixelformat des jeweils sichtbaren TV-Bildes haben und auch die Menübuttons nach bestimmten Regeln und mit definierten Ebenen erstellt sein. Klare Beschriftungen der jeweiligen Grafiken erleichtern die Übersicht im Authoring-Programm.

     

    Authoring-Programme erlauben es, Menüs mit einzelnen Videotracks zu verknüpfen. Dabei können bis zu 100 Parameter eingestellt werden. Wegen der hohen Komplexität werden aber meistens nur 10% der Möglichkeiten, die in einer DVD stecken, tatsächlich genutzt. In diesem Arbeitsgang werden auch die ungeliebten Regionalcodes sowie Kopierschutzverfahren in die DVD integriert.

     

    Vervielfältigung

    Zum Prüfen und für Kleinauflagen ist ein DVD-R-Brenner erforderlich, für das endgültige Mastering ein DLT-Laufwerk. Die Serien-DVDs werden dann in einem Presswerk hergestellt.

     

    Haltbarkeit

    Auch wenn die Industrie das gar nicht gerne hört- die Haltbarbeit von beschreibbaren DVDs ist extrem schlecht. Unter speziellen Bedingungen, Dunkelheit und konstanter Temperatur, halten sie etwa 5 Jahre! Nach dem aktuellen Stand der Kenntnis sind DVD-RAM deutlich länger haltbar, weil sie auch Fehlertabellen besitzen und ähnlich wie Festplatten funktionieren. Wer also Daten langfristig sichern muss, sollte unbedingt auf die wiederbeschreibbaren DVDs zurückgreifen!

     

    Übersicht Formate

    DVD5: einseitig bespielt, eine Schicht 4,7 GByte

    DVD9: einseitig bespielt, zwei Schichten 8,5 GByte, auch Double-Layer DVD genannt.

    DVD10: zweiseitig bespielt, je eine Schicht 9,4 GByte

    DVD18: zweiseitig bespielt, je zwei Schichten 17 GByte

    Blue Ray DVD: Mit einem Layer 27 GByte, zwei Layern 54 GByte

    HD-DVD: 15 GByte, im Twin-Format-klassische DVD und HD auf einer Scheibe: 30 GByte- Das Format war in mancher Hinsicht besser als die BluRay hat aber im Anbieterkampf verloren und wurde eingestellt.

     

    Technische Normen

    Bildwiederholraten: 29,97 Bilder/s oder 25 Bilder/s

    Fernsehnormen: 525/60, 625/50 sowie HD Formate bei Blue Ray und HD DVD

    Höhen-/Seitenverhältnis: 4:3 und 16:9

    Bildauflösungen (bei MPEG-2): 525/60: 720 x 480, 704 x 480, 352 x 480, 352 x 240

    625/50: 720 x 576, 704 x 576, 352 x 576, 352 x 288

    Link zum Thema: www.dvddemystified.com

     

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Workshops 2019

Viel Kreatives vor? Mit Movie-College Hands-On Workshops Filmlicht, Filmton/Location Sound, Kamera, Drehbuch u.v.a, kann man sein Knowhow spürbar verbessern und stärkere Filme machen.

 

18-01--2020 12:00 pm - 19-01--2020 16:00 pm

01-02--2020 12:00 pm - 02-02--2020 16:00 pm

15-02--2020 12:00 pm - 16-02--2020 16:00 pm