
Paradigmenwechsel
Die alterwürdige Funkausstellung, die dereinst Radio und Fernsehen in ihren Anfangszeiten im letzten Jahrhundert technisch begleitete, müsste längst in Elektromesse oder Digitalausstellung umgetauft werden, so massiv sind andere Produkte in den Vordergrund getreten. Inzwischen werden viele Neuheiten aus allen Bereichen der Elektronic bis hin zu Haushaltsgeräten präsentiert.
Früher wurden hier solche Innovationen wie neue Filmkameras, Radios, die ersten Tonbandgeräte der Welt, die ersten Kondensatormikrofone der Welt und frühe Fernsehgeräte sowie viele andere revolutionäre technische Entwicklungen der Fachwelt aber auch den künftigen Kunden präsentiert.
Weiße Ware im Vordergrund
Heute werden Handys, Wearables, Fitnesscontroler, Wäschetrockner, Heizkörperthermostate, Notebooks, Tablets und vieles mehr vorgestellt, dass der ursprüngliche, dem visuellen gewidmete Bereich, fast in den Hintergrund getreten ist. Auf der Suche nach wirklichen Innovationen oder wenigstens Optimierungen im Film/Fernsehbereich wird man nach längerem Suchen aber dennoch fündig.
Interessant sind etwa neue Ultra HD BluRay Player, deren Preise langsam im Normalfeld ankommen, wie beispielsweise Panasonics DMP-UB700. Auch ein neuer Flatscreen in OLED Ausführung wird als Prototyp gezeigt. Auch bei Philips ist OLED ein Thema, wo ein erster Fernseher mit dieser Technologie vorgstellt wird. Das Gerät kann 4K und HDR und bietet, wie bei Philips üblich, eine an das Bild angepasste Hintergrundbeleuchtung, das Ambilght.
Die Funkausstellung zielt auf jeden Fall immer mehr auf die Consumer. Für Profis allerdings, werden die unmittelbar bevorstehenden Fachmessen IBC in Amsterdam und früher die Cinec und heute die Euro Expo Cine in München mit Sicherheit spannender sein.


