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Der japanische Kamerahersteller verkauft offenbar seine Kamerasparte, man konnte nicht mehr kostendeckend produzieren. Olympus hatte viele Fans, vor allem unter den Fotografen, welche die kompakten und technisch sehr ausgereifen Kameras und hochwertigen Objektive schätzten.

Doch schon in den letzten Jahren zeigte sich, dass Olympus nur wenig Innovationskraft bei den neuen Kameramodellen zeigte. Vermutlich fehlte schlicht das Budget für die technische Weiterentwicklung. Nun wird die Marke weiterverkauft an Japan Industrial Partners (JIP), die angekündigt haben, bestehende Kameras weiter zu verkaufen und auch neue zu entwickeln.

Olympus will sich angeblich künftig mehr auf die ertragreicheren Bereiche Medizin,- und Industriebildtechnik konzentrieren.

Bereits 2013 hatte ein Bilanzfälschungsskandal, in den Aufsichtsräte des Unternehmens verwickelt waren, die schwierige Lage von Olympus in die Medien gebracht. Der Kameramarkt ist vom Volumen her in den letzten Jahren stetig kleiner geworden, gerade die Smartphones haben den Markt von kleinen Schnappschuss-Kameras weitgehend zerstört.

Nachdem auch die letzen Jahre von Olympus defizitär waren, hat man nun offenbar die Notbremse gezogen. Dies würde sicherlich auch Auswirkungen auf die Verbreitung des MFT Formats haben, welches dann nur noch von einem einzigen Unternehmen, Panasonic unterstützt wird. Man darf gespannt sein, wie sich Panasonic mit diesem kompakten Kameraformat verhalten wird, schließlich ist das Unternehmen inzwischen auch im Full Frame Bereich erfolgreich.

 

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